Scamorza

Ungewöhnlich sieht er aus für einen Schnittkäse: Birnenförmig mit einer dünnen, glatten, hellbraunen Haut, die verzehrbar ist. Hinweis: Nicht immer in allen Filialen erhältlich.

 

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Sein Teig ist gelblich und sehr kompakt. Er ist verwandt mit dem Mozzarella und dem Provolone und gehört der Familie der so genannten Pasta Filata-Sorten an, die ähnlich hergestellt werden: Der frische Käsebruch wird mit 80 Grad heißem Wasser überbrüht. Die heiße Masse wird unter Rühren zu einem weichen, formbaren Teig verarbeitet. Danach trennt man gleichmäßige Stücke ab, die in Salzlake abkühlen. Im Gegensatz zum Mozzarella, der in Lake verpackt schon verzehrfertig ist, wird Scamorza paarweise aufgehängt und reift noch ca. vier Tage. In dieser Zeit bildet der Käse eine leichte Rinde. Seine leicht pikante Geschmacksnote erhält er durch das schonende Kaltrauchverfahren mit Buchenholz. Diesen original italienischen Käse gibt es von den ökologischen Molkereien Allgäu (ÖMA) auch als kleine 30-Gramm-Kugeln, »Scamorzine affumicate« genannt.

 

 

Scamorza
Käsesorte: halbfester Schnittkäse, Familie der Pasta Filata-Käse (Brüh-, Knetkäse) / Herkunft: ÖMA-Scamorza, Venetien / Fett: i. tr. 44%, absolut 22% / Salzgehalt: 0,8% Meersalz / Milchart: pasteurisierte Kuhmilch

 

 

Rezept-Tipp: Wegen seiner festen Konsistenz eignet sich der Scamorza sehr gut zum Anbraten. Einfach 2 cm dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl oder Butterschmalz auf beiden Seiten kurz anbraten. Dazu passen hervorragend gebratene Auberginenscheiben. Angerichtet auf einem Teller mit frischen Tomaten und Basilikumblättern, Kapern und Pinienkernen – eine köstliche Antipasti-Komposition.