Ricotta: weiß und weich

Schon in der Antike stellte man Ricotta – was so viel heisst wie »nochmals gekocht« – aus Molke der Schafsmilch her. Hinweis: Nicht immer in allen Filialen erhältlich.

 

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Wenn in Italien Pecorino oder Provolone gemacht wird, nutzt man die Gelegenheit, um die anfallende Molke gleich mit zu verarbeiten. Sie wird zum Dicklegen auf 72 Grad Celsius erwärmt, dadurch flockt das Molkeeiweiß aus. Sobald es sich abgesetzt hat, wird es mit großen durchbohrten Löffeln ausgeschöpft und in Körbe gefüllt, abgepackt und entweder frisch vermarktet oder zur Reifung in die Käserei gebracht. Die Konsistenz des schneeweißen Käses ist weich und leicht krümelig, der Geschmack variiert von süßlich, milchig bis leicht salzig. Das zarte Aroma der Schafsmilch bleibt wunderbar erhalten.

 

 

Ricotta
Käsesorte: Molkekäse / Herkunft: Sardinien / Fett i. Tr.: ca. 36%, absolut ca. 11% / Salzgehalt: ca. 1,5% / Milchart: Schafsmilch (Rohmilch), Labfrei

 

 

In der Küche eignet sich der Ricotta besonders zum Füllen von Pasta, für Aufläufe, aber auch zu Süßem wie Torten und Gebäck.

Rezepttipp: Pur genießen mit einem hochwertigen, aromatischen Olivenöl, wie z. B. »Blume des Öls« von Davert, frischem Pfeffer und Basilikumblättern oder Schnittlauch.

 

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