Faire Preise für Milchbauern

Die Erzeugung von Bio-Milch erfordert einen hohen Arbeitseinsatz auf Bio-Bauernhöfen. Damit die Bauern ihre Landwirtschaft weiter betreiben können, benötigen sie faire Preise für ihre Produkte - das gilt für Bio-Bauern genauso wie für ihre konventionellen Kollegen.

 

Alnatura Bio-Milch mit nachvollziehbarer Herkunft
Im September 2006 hat Alnatura die Initiative „Fairer Milchpreis“ gestartet. Unser Molkereipartner Upländer Bauernmolkerei in Usseln erhöhte den garantierten Mindestauszahlungspreis an ihre Bauern zunächst für die zu Alnatura Frischmilch verarbeitete Milch, um den langfristigen Erhalt heimischer Bio-Höfe zu unterstützen. Eine Initiative, die Alnatura mit Hilfe seiner Kunden und Handelspartner auf weitere Molkereipartner und Milchprodukte wie H-Milch (Alpenmilch), Buttermilch, Süßrahmbutter und Schmand ausweiten konnte.

Alnatura möchte mit der Initiative "Fairer Milchpreis" die regionale Öko-Landwirtschaft fördern und die Bauern motivieren, langfristig und nachhaltig ökologische Milchviehhaltung zu betreiben. Dank des gemeinsamen Engagements von Alnatura und den Molkereipartnern erhalten die Milchbauern für ihre Bio-Milch, die für Alnatura Produkte verarbeitet wird, einen fairen Auszahlungspreis. Dessen Höhe bezieht die allgemeine Marktentwicklung mit ein sowie die stets gegebenen jahreszeitlichen Schwankungen von Angebot und Nachfrage. Er fällt jedoch garantiert nicht unter den Mindestpreis von 40 Cent, das heißt:  Sinkt der durchschnittliche Bio-Milchpreis darunter, erhalten die Bio-Bauern für die Milch, die zu Alnatura Produkten verarbeitet wird, weiterhin mindestens 40 Cent.

 

 


Milchpreis-Trend

Im März 2013 zahlten die Bio-Molkereien den anliefernden Bauern durchschnittlich 43,0 Cent für einen Liter Bio-Milch. Der konventionelle Milchpreis lag im März 2013 bei etwa 34,2 Cent. (Quelle: © Bioland, www.biomilchpreise.de)

 

Die Entwicklung der durchschnittlichen Milch-Auszahlungspreise auf dem konventionellen und dem Bio-Markt. Quelle: www.bioland.de