Perfekter Teint

Dekorative Naturkosmetik / Teil 1: Es sieht nicht nur natürlich aus, sondern ist es auch – Make-up aus naturkosmetischer Herstellung schmeichelt und pflegt zugleich.

Visual Strahlen de Augen, eine zarte, ebenmässige Haut, ein voller, schön geschwungener Mund – nur wenige von uns sind damit von Natur aus »gesegnet«. Obendrein gibt es Tage, an denen es uns einfach an Energie und Ausstrahlung fehlt. Doch mit dekorativer Kosmetik und gekonnter Schminktechnik können wir hier effektvoll nachhelfen. Eine breite Produktpalette frischt den Teint auf, lässt die Augen strahlen und gibt den Lippen einen sinnlichen Ton und Schwung.

Ratsam ist es allerdings, nicht zu irgendwelchen Produkten zu greifen, sonst laufen Sie schnell Gefahr, die Gesichtshaut mit jeder Menge chemischer Substanzen zu strapazieren. Wer auf naturkosmetische Produkte vertraut, kann sicher sein, dass diese frei von synthetischen Zusätzen, Duft-, und Konservierungsstoffen sind und obendrein nicht an Tieren getestet wurden.

In unserer dreiteiligen Serie zur dekorativen Kosmetik beginnen wir mit der Basis der Schönheitspflege, der richtigen Grundierung. Dies ist der Oberbegriff für Fluids, Cremes oder Puder, die getönt oder transparent grundierend aufgetragen werden. Dabei gibt es für jeden Hauttyp – ob dunkel oder hell, fettig oder trocken – zahlreiche Produkte, deren Inhaltsstoffe dazu beitragen, dass der Teint ebenmäßig und natürlich wirkt. Naturkosmetikfirmen setzen natürliche Hautpflegestoffe, wie pflanzliche Öle und Wachse aus kontrolliert biologischem Anbau und Wildsammlung, natürliche Vitamine sowie veredelte Erdpigmente und Naturfarben, ein, die sich durch besonders pflegende Eigenschaften auszeichnen: Sie lassen Poren feiner wirken, mindern Fältchen und schützen die zarte Gesichtshaut.

Ganz entscheidend, damit der Teint natürlich wirkt, ist der richtige Farbton. Faustregel: Die Grundierung höchstens eine Nuance heller oder dunkler als den Hautton wählen, so kann sie nahtlos in den Farbton Ihrer Haut übergehen. Tendiert dieser eher in Richtung Gelb, sollte auch die Grundierung einen gelben Grundton haben, das gleiche gilt für einen eher rosafarbenen oder dunkleren Teint. Nur wenn Haut und Make-up harmonieren, wirken Sie natürlich schön. Grundierungen immer bei Tageslicht ausprobieren – gut eignet sich hierfür der Bereich der Wangenknochen.

Vor dem Schminken die Tagescreme auftragen und diese fünf bis zehn Minuten einziehen lassen, sonst vermischt sich die Grundierung mit der Creme und verfälscht den Farbton.

Um Augenringe zu kaschieren, eignet sich ein sogenannter Concealer. Abdeckstifte gleichen Unreinheiten und Pickel aus. Grüntöne überdecken besonders gut Rötungen, anschließend mit dem getönten Abdeckstift auf die Stelle tupfen.

Ideal für junge und frische Haut ist eine getönte Tagescreme, sie pflegt und tönt in einem. Für Mischhaut und normale Haut eignet sich eine flüssige Grundierung. Bei trockener Haut empfiehlt sich eine Cremegrundierung, die zugleich feuchtigkeitsspendend ist.

Zum Auftragen der Grundierung am besten ein Schwämmchen benutzen, es etwas anfeuchten und ausdrücken, damit es nicht zu viel Flüssigkeit aufsaugt. Je einen Tupfer Grundierung auf Kinn, Wangen, Nase und Stirn auftragen und mit raschen Bewegungen nach außen verteilen. Schwämmchen öfter mit lauwarmem Wasser auswaschen bzw. auswechseln. Eine getönte Tagescreme kann mit den Fingern aufgetragen werden. Die Grundierung auch auf dem Hals verteilen, damit es keine unschönen Ränder gibt.

Zum Schluss mit einem losen Puder die Grundierung fixieren, damit sie besser hält. Darüber hinaus saugt der Puder Hautfett auf und mattiert so glänzende Stellen. Auch er sollte zum Hautton passen und am besten etwas heller als das Makeup sein. Mit einem großen weichen Pinsel von der Stirn abwärts in Richtung der Flaumhärchen auftragen, danach Pinsel abklopfen und noch einmal über das Gesicht gehen, um überschüssigen Puder zu entfernen. So bekommt die Haut einen samtigen Schimmer und wirkt ebenmäßig schön.

 

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