Nüsse - Harte Schale, aromatischer Kern

Nuss und Mandelkern gehören nicht nur auf den bunten Teller. Die knackigen Knabbereien zählen zur Urnahrung des Menschen.

 

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Ob aus den Tropen, vom Schwarzen Meer oder aus Australien: Die HAslenuss, Chasew und Co. reifen unter unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen und gehören verschiedenen Pflanzenarten an. Nach dem deutschen Lebensmittelrecht dürfen nur Hasel- und Walnüsse als Nüsse bezeichnet werden, Botaniker lassen lediglich die Haselnuss gelten. Mandeln und Cashew zählen zu den Steinfrüchten, die Paranuss ist eine Kapselfrucht, während die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchte gehört.


Bio-Nüsse

Bio-Nüsse reifen im Einklang mit den natürlichen Ressourcen ihrer Anbaugebiete. Sie werden nicht mit Spritzgiften behandelt und nach der Ernte weder begast noch chemisch konserviert oder gebleicht.


Haltbarkeit von Nüssen

Aufgrund ihres Fettgehalts verderben Nüsse schnell. Kühl und dunkel gelagert halten sich ganze Walnüsse maximal ein Jahr, Haselnüsse bis zu zwei Jahren, Mandelkerne nur bis zu neun Monaten. Wichtig: Nüsse beim kleinsten Anzeichen von Schimmel nicht mehr verzehren, da sie gesundheitsgefährdende Substanzen enthalten können. Bio-Nüsse werden regelmäßig darauf geprüft.


Die beliebtesten Kerne, kurz geknackt

Walnüsse stammen ursprünglich aus Persien, die Hauptanbaugebiete sind heute Kalifornien, Chile und Frankreich. Unbehandelte Früchte erkennt man an der dunkleren Schale. Sie schmecken im Salat oder zu Käse wunderbar. Legt man die Kerne über Nacht in Milch, erhalten sie ihr frisches Aroma zurück.

Haselnüsse in Bio-Qualität stammen heute vor allem aus der Türkei. Geröstet ist das Aroma der Haselnuss, seit der Steinzeit Nahrungsmittel des Menschen, besonders intensiv. Sie bereichert Rohkost und Müslis, verleiht Saucen eine pikante Note und ist eine wichtige Zutat beim Backen.

Paranüsse wachsen wild an gewaltigen Bäumen im Amazonasgebiet. Die Kerne besitzen einen sanft nussigen Geschmack.

Cashewnüsse, die Kerne der Cashewfrucht, werden zunächst in der Schale geröstet und kommen dann ausschließlich geschält in den Handel, da ihre Samenschale ein giftiges Öl enthält. Der süßlich-mandelige Kern wird vor allem in Indien und Südostasien angebaut und ist eine beliebte Zutat für Currys.

Erdnüsse sind Hülsenfrüchte, die unter der Erde reifen. Sie kommen geröstet auf den Markt, um die Haltbarkeit zu verlängern und Bitterstoffe zu beseitigen. Ihr würziger Geschmack verfeinert eine Vielzahl von herzhaften Gerichten.

Mandeln sind die Früchte eines Rosengewächses, das mildes Klima liebt, wie zum Beispiel in Spanien oder Italien. Nach der Ernte trocknen Mandeln in der Sonne und werden erst kurz vor dem Versand geschält. Das zarte Aroma der Süßmandel macht Puddings und Torten unwiderstehlich.