Nudel-Variationen

Ob als eigenständige Mahlzeit oder als Beilage - Nudeln sind unkompliziert und lassen zahlreiche Möglichkeiten des Genusses offen. Doch welche Sorte eignet sich am besten für welche Zubereitung?

 

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Rigatoni – kurze Röhre

Rigatoni ist der Name für kurze Röhrennudeln mit geraden Enden, im Gegensatz zu den Penne mit abgeschrägten Enden. Im Bild zu sehen sind Rigatoni aus Vollkorn. Unter den Vollkorn-Nudeln findet sich im Bio-Sortiment ein breites Angebot: Von fast allen beliebten Nudelsorten gibt es eine Vollkorn-Variante. Für ihre Herstellung wird das volle Korn von (Hart-)Weizen oder Dinkel schonend zu Mehl oder Grieß vermahlen. Vollkornnudeln sind kerniger und nussiger im Geschmack.


Tagliatelle – Alleskönner

Tagliatelle sind eine Art von Bandnudeln. Sie schmecken alleine serviert, zum Beispiel mit einer delikaten Tomaten- oder Sahnesauce. Auch als Beilage eines Gerichtes machen sie sich gut. Tagliatelle zählen auch zur Pasta, wie die Italiener zu ihren Nudeln sagen. Qualitativ hochwertige Angebote sind zu 100 Prozent aus Hartweizengrieß hergestellt; er stammt aus dem Mittelmeerraum. Seine Qualität ist wichtig: Ein hoher Kleberanteil macht die Pasta bissfest, und sie behält auch beim Kochen ihre Form. Bio-Pasta wird nach traditionellem Verfahren bei ihrer Herstellung schonend und nicht im Schnellverfahren getrocknet, wodurch sie ihren Geschmack erhält.


Penne – beliebte Röhrennudeln

Sehr beliebt unter den variantenreichen Formen der Pasta sind die Penne. Wie alle Röhrennudeln nehmen sie die begleitende Sauce bestens auf. In Italien werden Penne, wie auch viele andere Pastasorten, meist als Vorspeise genossen. Neben der Sauce stehen dazu meist die Pfeffermühle und frisch geriebener Käse bereit. Penne eignen sich auch für Nudelsalate oder als Beilage zu Gemüse und Fleisch.


Bunte Spirelli – gegen Langeweile

Gefärbte Nudeln erhalten ihre Farbe aus fein gemahlenem Gemüsepulver, zum Beispiel aus Rote Bete, Spinat und Karotte. Auch die schwarze Tinte der Sepia, eines Tintenfisches, findet hierfür Verwendung. Bei bunt gefärbten Nudeln kommt zumindest in optischer Hinsicht keine Langeweile auf. Auf die Sauce sollte trotzdem nicht verzichtet werden, wie hier bei den Spirelli. Durch ihre gedrehte Form, und ihre damit sehr große Oberfläche, nehmen Spirelli die Sauce besonders gut auf. Wie zu allen kürzeren Nudelformen passt zu ihnen eine chwere, gröbere Sauce, etwa mit Gemüse oder Hackfleisch. Feinere Saucen sind für längere Pasta und Bandnudeln empfehlenswert.


Buchstabennudeln – das essbare ABC

Eine Suppe ist für Kinder gleich viel interessanter, wenn in ihr Buchstabennudeln schwimmen. Als Einlage in Suppen oder Eintöpfen sind die winzigen Nudeln ideal. Aufgrund ihrer sehr kurzen Garzeit von drei bis vier Minuten sollten sie erst kurz vor Ende der Kochzeit in den Topf gegeben werden.


Spätzle – original aus Schwaben

Spätzle sind eine typisch schwäbische Spezialität. Ihr Name geht zurück auf die schwäbische Verkleinerungsform für „Spatz“. Gerne kommen sie zusammen mit Linsen auf den Tisch, sie machen sich aber auch gut als Beilage. Hausgemachte Spätzle werden traditionell aus einem zähflüssigen Teig aus Mehl, Wasser und Eiern vom Brett direkt ins kochende Wasser geschabt. Getrocknete Ware vom Bio-Hersteller entsteht entweder durch das Pressen des Teiges durch Düsen oder mittels Auswalzen eines elastischen Teiges, der anschließend in feine Streifen geschnitten wird. In den Teig gelangen nur frisch aufgeschlagene Bio-Eier und kein Flüssigei.


Farfalle –   Schmetterlinge auf dem Teller

Farfalle stammen, wie so viele weitere Formen auch, aus der italienischen Region Emilia Romagna. Im Bio-Handel sind Farfalle aus hellem Hartweizen oder in der dunklen Vollkorn-Variante erhältlich. Mit ihrer Schmetterlings-Form bringen sie Abwechslung auf jeden Pasta-Teller. Sie eignen sich auch sehr gut für die Zubereitung eines Nudel-Salates.


 

 

Hinweis:
Nudeln sind in der Regel aus Weizen oder Dinkel gefertigt. Soll es glutenfrei sein, sind Buchweizennudeln (Soba), Reis- oder Sojanudeln und spezielle glutenfreie Produkte, zum Beispiel aus Mais oder Hirse, eine Alternative.

 

 

Bissfest garen

Nudeln stets in einem ausreichend großen Topf Wasser garen, eine Faustregel besagt: Auf 100 Gramm getrocknete Nudeln kommt 1 Liter Wasser. Wenn das Wasser sprudelnd kocht, großzügig salzen und die Nudeln hineingeben.
 
Für die Kochzeit die Hinweise auf der Verpackung beachten. Während des Kochens immer wieder umrühren. Vor Ende der Garzeit eine Gabelprobe entnehmen. Achtung: Lieber zu früh als zu spät herausnehmen, da die Nudeln im heißen Topf nachgaren.

In einem Durchschlagsieb abgießen und am besten sofort mit der Sauce vermischen. Sonst zum Beispiel Olivenöl unterrühren, damit die Nudeln nicht zusammenkleben.