Durch Einweichen am Vorabend kann die Kochzeit ungeschälter Linsen, vor allem nach längerer Lagerung, verkürzt werden.
Wer »Linsen« hört, denkt vielleicht erst einmal an Hausmannskost.
Grüne Linsen sind frische – also ungelagerte – Hülsenfrüchte. Sie sind nussig-aromatisch, festkochend und eignen sich hervorragend für Salate, Bratlinge oder als Beilage.
Braune Linsen sind feinmehlig, süß und würzig – und damit eine vielseitige Zutat: für Suppen, Eintöpfe, Bratlinge, Brotaufstriche oder als Beilage.
Berglinsen ähneln äußerlich den braunen Linsen, weisen aber eine festere Konsistenz auf. Geschmacklich sind sie mild-aromatisch und harmonieren mit kräftigen Eintöpfen oder Aufläufen. Außerdem keimen sie zu leckeren Sprossen.
Château-Linsen wurden erstmals in der französischen Champagne angebaut, daher auch der inoffizielle Name »Champagner-Linsen«. Die rötlich-braunen, leicht mehligen Linsen mit feinem Aroma schmecken besonders gut als Brotaufstrich oder Sprossen.
Gelbe Linsen sind geschälte grüne Linsen mit entsprechend mildem, kaum linsentypischem Aroma. Sie werden beim Kochen breiig – ideal für Pürees, Suppen und Soßen.
Rote Linsen sind geschälte Berglinsen, kochen wie das gelbe Pendant zu Brei und verfärben sich dabei ins Gelbliche. In Indien werden die Winzlinge klassisch als Daal, eine Art Eintopf, zubereitet. Auch als Brotaufstrich machen sie sich sehr gut, zum Beispiel mit Curry verfeinert.
Beluga-Linsen sind klein, schwarz und delikat. Mit ihrer dunklen Farbe bilden diese Linsen dekorative Kontraste zu hellen Soßen oder in Speisen wie etwa in Aufläufen oder Salaten.