Neben der genetischen Veranlagung spielen die Umwelteinflüsse bei der Allergieentstehung eine nicht unerhebliche Rolle. Bei einer bestehenden Neigung können sie zum Auslöser einer Allergie werden.
Die größte Gruppe stellen die sogenannten Innenraumallergene dar. Sie sind besonders zu berücksichtigen, hält sich doch die Mehrzahl von uns die meiste Zeit des Tages in geschlossenen Räumen auf.
Hausstaubmilben:
- Umgehung des Allergens schwierig (Milben finden sich nahezu überall in Haustextilien, insbesondere in Betten, wo für sie ideale Bedingungen herrschen)
- Studien zeigen zudem: Verminderung der Milbenbelastung allein senkt das Allergierisiko nicht.
Schimmelpilze:
- häufig Allergien auslösend
- Vorbeugung (in Innenräumen): richtiges Heizen und regelmäßiges Lüften (Stoßlüften), Luftfeuchtigkeit niedrig halten (max. 60 % relative Luftfeuchte)
Tierhaarallergie:
- Verzicht auf Haustiere nicht notwendig, wenn kein erhöhtes Allergierisiko
- Bei erhöhter Allergieneigung: Experten empfehlen derzeit, auf die Katzenhaltung zu verzichten.
Innenraumschadstoffe:
- Allgemeine Empfehlung: Kinder sollten keinen Luftschadstoffen ausgesetzt werden, die unter anderem durch belastetes Spielzeug, neue Möbel und bei Maler- und Renovierungsarbeiten freigesetzt werden können.
- Außerdem empfohlen: häufig lüften.
Tabakrauch (insbesondere in Wohnräumen):
- In Räumen, in denen sich Kinder aufhalten, sollte keinesfalls geraucht werden.
In der Außenluft wird insbesondere Feinstaub (hauptsächlich Stickstoffmonoxid/ Stickstoffdioxid) als Bestandteil von Auto- und Industrieabgasen mit der Entstehung von Allergien und Asthma in Zusammenhang gebracht. Es wird daher empfohlen, sich so wenig wie möglich diesen Emissionen auszusetzen.