Glossar Naturkosmetik

Alnatura stellt Ihnen die wichtigsten Ingredienzien von Naturkosmetik-Artikeln vor. Es lohnt sich, häufiger vorbeizuschauen: Jeden Monat kommen einige Zutaten - in alphabetischer Reihenfolge - hinzu.

 

 

 


Aloe Vera (INCI: Aloe barbadensis)

Das vitamin- und enzymreiche Gel aus den dickfleischigen Blättern hat die vielfältigsten Wirkungen: Es spendet und bindet Feuchtigkeit, verleiht ein straffendes und kühlendes Gefühl. Speziell aus After-Sun-Produkten ist die Aloe Vera daher nicht wegzudenken, aber auch Zubereitungen für empfindliche oder unreine Haut profitieren von den beruhigenden Eigenschaften.

 
Ananas (INCI: Ananas sativus)

Verwendet wird der Extrakt des Fruchtfleischs, der reich an Fruchtsäuren und dem Enzym Bromelain ist, für Produkte, die der Verfeinerung des Hautbildes dienen, wie beispielsweise Cremes oder Masken für unreine Haut.

 
Aprikosenkernöl (INCI: Prunus armeniaca)

Das leicht nach Marzipan duftende Öl wird aus dem innersten, mandelähnlichen Teil des Kerns gewonnen. Es verleiht der Haut einen zarten Schimmer, ohne fettig zu glänzen und zieht schnell ein. Seine straffende Wirkung kann einen Beitrag in Schwangerschafts- und Körperpflege leisten.

 
Arganöl (INCI: Argania spinosa)

Gemeint ist das Öl der Fruchtkerne des Arganbaumes, der ausschließlich im Südwesten Marokkos wächst. Das Öl zeichnet sich durch eine ausgewogene Kombination von Fettsäuren aus, die den Hydrolipidfilm und damit die Pflege sämtlicher Hauttypen optimal unterstützt. Darüber hinaus kann das reichlich enthaltene Vitamin E der verfrühten Bildung von Fältchen vorbeugen.

 
Arnika (INCI: Arnica montana)

Speziell in Massageölen und Körperpflegeprodukten findet der Auszug aus den Blüten Verwendung. Arnikaextrakt eignet sich ausgezeichnet zur Pflege nach sportlichen Aktivitäten.

 
Ätherische Öle

Diese leicht flüchtigen Öle diverser Pflanzen, die größtenteils mittels Wasserdampfdestillation aus den Blättern, Blüten, Wurzeln oder Fruchtschalen gewonnen werden, verströmen den charakteristischen Duft dieser Pflanzenteile. In Kosmetikprodukte eingearbeitet, entfalten diese Aromen ihre duftende Wirkung nicht nur über den Geruchssinn, sondern bei Anwendung auf der Haut auch im Gewebe. Sie können auf diese Weise die Durchblutung, Straffung oder Regeneration der Haut fördern.

 
Augentrost (INCI: Euphrasia offcinalis)

Wie der Name der Pflanze nahelegt, wird der Extrakt der Blätter zur Erfrischung der Augenumgebung eingesetzt. Daher ist er nicht nur in Augencremes zu finden, sondern auch in Augen-Make-up-Produkten wie Mascara oder Eyeliner.

 
Avocadoöl (INCI: Persea gratissima)

Das schnell in die Haut einziehende Öl wird aus dem Fruchtfleisch gewonnen und ist reich an Vitamin A und E. Es eignet sich nicht nur zur Pflege der trockenen und anspruchsvollen Haut, sondern als Bestandteil von Spülungen und Kuren auch für spröde und glanzlose Haare.

 
Bambus (INCI: Bambusa vulgaris / arundinacea)

Die aus dem tropischen Asien stammende Pflanze enthält ausgesprochen viel Kieselsäure, weswegen der Extrakt gerne in Kosmetikprodukten eingesetzt wird. Er kann dem Haar Fülle, Glanz und Sprungkraft verleihen, Haut und Nägel mit Feuchtigkeit pflegen und helfen, die Elastizität des Gewebes zu erhalten.

 
Bienenwachs (INCI: Cera alba)

Das Baumaterial der Honigwaben macht Cremes zu reichhaltigen, hautschützenden Emulsionen. Besonders trockene Haut profitiert von dem zarten Film, der auch durch Einseifen nicht komplett abgewaschen wird. Darüber hinaus verhilft das Wachs Make-up-Produkten – wie Kajal oder Lippenstiften – zu ihrer Form und Stabilität.

 
Bier (INCI: Beer)

Das Gebräu aus Wasser, Hopfen und Malz spendet feinem Haar bei der Wäsche Volumen und Spannkraft, als Zutat in Schaumfestiger oder Haarspray festigt es die Frisur.

 
Birkenblätter (INCI: Betula alba / pendula)

Speziell in Körperpflegeprodukten, die der Gewebestraffung dienen sollen, wird der Blättersud verwendet. Diesen Effekt machen sich auch Shampoos und Haarwässer zur Pflege der Kopfhaut zunutze. Schuppen und Haarausfall soll so entgegengewirkt werden.

 
Borretschöl (INCI: Borago officinalis)

Mit seinem hohen Gehalt an Gamma-Linolensäure ist das aus den Samen gewonnene Öl hilfreich bei der Pflege der empfindlichen Haut. Es kann wie Nachtkerzenöl die Hautschutzbarriere stärken.

 
Brennnessel (INCI: Urtica dioica / urens)

Brennnesselsud wird wegen seines Gehalts an Kieselsäure in Haar- und Hautpflegeprodukten eingesetzt. Er kann die Kopfhaut stärken und dem Haar Glanz verleihen. In Körperölen verwendet, kann er die Haut straffen und ihr Elastizität geben.

 
Brokkolisamenöl (INCI: Brassica oleracea)

Außergewöhnlich ist der jüngst entdeckte Inhaltsstoff aufgrund seiner Fähigkeit, Haare weich, kämmbar und glänzend zu machen, ohne sie zu beschweren oder strähnig wirken zu lassen.

 
Calendula (INCI: Calendula officinalis)

Der mittels Wasser oder Öl gewonnene Extrakt der Ringelblumenblüte ist dafür bekannt, besonders beruhigend und lindernd auf beanspruchte Hautpartien zu wirken. Davon profitieren Babypflegeprodukte sowie andere Zubereitungen für die empfindliche und zarte Haut.

 
Candelillawachs (INCI: Euphorbia cerifera / Candelilla cera)

Das Wachs wird aus Blättern und Stängeln verschiedener mittelamerikanischer Wolfsmilchgewächse gewonnen. Es verleiht Make-up-Utensilien wie Kajal- oder Abdeckstiften nicht nur ihre Form, sondern macht diese Präparate auch angenehm geschmeidig in der Anwendung.

 
Canolaöl (INCI: Canola)

Hierbei handelt es sich um das Öl einer bestimmten Züchtung der Rapspflanze. Rapsöl hilft, die Regeneration der Haut zu fördern. Aufgrund seines neutralen Geruchs wird es häufig als Basisöl für Auszüge anderer Pflanzen wie beispielsweise Johanniskraut oder Aloe vera verwendet.

 
Carnaubawachs (INCI: Copernicia cerifera)

Die Carnaubapflanze ist eine südamerikanische Palme, deren Blätter mit einer Schutzschicht aus Wachs überzogen sind. Es ist das härteste natürliche Wachs, das zum Beispiel Lippen- und Lippenkonturenstiften Konsistenz und Wärmestabilität verleiht. Es verhilft diesen Produkten außerdem dazu, besonders lange auf der Haut zu haften. Da Carnaubawachs frei von Duftstoffen ist, ist es meist gut verträglich.

 
Carotin (INCI: Beta-Carotene)

Der in diversen Pflanzen vorkommende fettlösliche sekundäre Pflanzenstoff wird in der Naturkosmetik eingesetzt, um lichtbedingten Alterungsprozessen vorzubeugen. Darüber hinaus kann Carotin vor frühzeitiger Fältchenbildung schützen. Viele Pflanzenöle enthalten natürlicherweise bereits Carotinoide, sodass man bei der Verwendung eines naturkosmetischen Produkts häufig auch ohne extra hinzugefügtes Provitamin A in den Genuss der genannten Effekte kommt.

 
Carrageenan (INCI: Chondrus crispus)

Verwendet wird der auch Irisches Moos genannte Extrakt einer Algenart, um diversen kosmetischen Zubereitungen, wie Zahnpasten, Shampoos, Spülungen, die Konsistenz eines Gels zu verleihen.

 
Cassia (INCI: Cassia auriculata / obovata)

Ein anderer Name für die gemahlenen Blätter dieser Pflanze ist Henna neutral. Dieses Pulver findet sich als Inhaltsstoff in Pflanzenhaarfarben. Es färbt nicht und bewirkt Volumen sowie Glanz und Leuchtkraft der Tönung. Es ist aber auch separat als Kur zum Anrühren erhältlich und hilft beispielsweise, durch chemische Colorationen oder Dauerwellen strapazierte Haare zu pflegen.

 
Ceramide (INCI: Ceramide 3)

Natürlicherweise kommen Ceramide als Bestandteile der obersten Hautschicht vor und können zu deren Schutzfunktion und Widerstandsfähigkeit beitragen. Man kann sagen, dass sie wie eine Art fetthaltiger Mörtel die einzelnen Hornzellen zusammenhalten und so das Verdunsten hauteigener Feuchtigkeit verzögern. Aus Sojaöl beispielsweise kann man Ceramide extrahieren. Diese kommen jedem Hauttyp zugute – allerdings profitieren davon in besonderem Maße die trockenen und sensiblen Hautzustände.

 
Coenzym Q10 (INCI: Ubiquinone)

Dieses Coenzym kommt natürlicherweise in der Haut vor und trägt dort dazu bei, freie Radikale zu binden. Es hilft so, die Anzeichen vorzeitiger Hautalterung wie Fältchen, Ungleichmäßigkeiten der Pigmentierung und verminderte Elastizität hinauszuzögern. Mithilfe von Hefezellen gewonnen, findet es sich daher als Zutat in Anti-Aging-Cremes.

 
Cranberry (INCI: Vaccinium macrocarpon)

Gemeint ist das Samenöl der amerikanischen Variante unserer europäischen Preiselbeere. Es eignet sich gut als Pflegeöl für die trockene, reife und empfindliche Haut, deren Schutzbarriere es unterstützt. Zudem kann es umweltbedingten Irritationen sowie daraus entstehenden Alterungserscheinungen vorbeugen.

 
Cupuaçubutter (INCI: Theobroma grandiflorum)

Das aus den Kernen der Früchte des Cupuaçubaumes gewonnene Fett macht beanspruchte Hautpartien besonders geschmeidig. Die leicht nussig duftende Butter lässt reichhaltige Texturen angenehm auf der Haut schmelzen und bindet Feuchtigkeit.

 
Distelöl (INCI: Carthamus tinctorius)

Das aus den Samen der Färberdistel gepresste Öl ist ein leichtes, schnell einziehendes Öl, das sich gut für die Pflege der tendenziell fettigen Haut eignet, da es sogar über mattierende Eigenschaften verfügt.

 
Echinacea (INCI: Echinacea angustifolia / pallida / purpurea)

Der aus der Nahrungsergänzung bekannte Sonnenhut wird auch in der Naturkosmetik verwendet, um die Talgdrüsen in ihrer Fettproduktion zu normalisieren und Hautirritationen wie Pickel schneller zum Abklingen zu bringen. Ein Pflanzenauszug, der vor allem die fettige und unreine Haut ausgleicht, aber auch die empfindliche Mundschleimhaut pflegt. 


 
Eibisch (INCI: Althaea officinalis)

Aus Wurzeln und Blättern wird der an Schleimstoffen reiche Extrakt gewonnen, der besänftigend auf irritierte und beanspruchte Partien der trockenen und sensiblen Haut wirkt. 


 
Erdnussöl (INCI: Arachis hypogaea)

Aufgrund seiner Zähflüssigkeit ist Erdnussöl gut geeignet für Massageöle, da es langsam in die Haut einzieht und sie angenehm gleitfähig macht. Shampoos und Spülungen zugesetzt, pflegt es Kopfhaut und Haare gleichermaßen.


 
Farnesol (INCI: Farnesol)

Der zart blumig duftende Bestandteil bestimmter ätherischer Öle (beispielsweise Lemongras oder Sandelholz) wird gezielt in Deodorantien eingesetzt, um eine keimhemmende Wirkung zu erzielen – frischer Schweiß ist zumeist geruchsneutral und wird erst durch die Zersetzung durch Bakterien zu einer Geruchsbelästigung.


 
Gänseblümchen (INCI: Bellis perennis)

Speziell die fettige und unreine Haut profitiert vom Auszug der allseits bekannten Blüte. Er wird in naturkosmetischen Zubereitungen verwendet, um Irritationen zu klären und den Stoffwechsel der Haut zu normalisieren. 


 
Gelee Royale (INCI: Royal jelly)

Dahinter verbirgt sich das Sekret der Honigbienen, das der Bienenkönigin zur Ernährung dient. Es dient dem Aufbau und der Regeneration der reifen, anspruchsvollen Haut.


 
Ginkgo (INCI: Ginkgo biloba)

Der Extrakt der Blätter des erst seit rund 300 Jahren in Europa kultivierten Baumes wird in Emulsionen verarbeitet, die die Haut festigen und vitalisieren sollen. Mittels Shampoos der Haartonika angewandt, entfaltet er seine strukturverbessernde Wirkung auf Haar und Kopfhaut.


 
Ginseng (INCI: Panax ginseng)

Der Wurzelauszug wird nicht nur zur Revitalisierung der müden und alternden Haut verwendet, sondern auch zur Beruhigung der durch Umweltfaktoren irritierten, geröteten Haut.


 
Glimmer (INCI: Mica / CI 77019)

Die zu feinem Puder vermahlenen Mineralien werden dekorativer Kosmetik beigegeben, um Produkten wie Lidschatten, Rouge oder Kompaktpuder ein sanftes Schimmern zu erleihen. Außerdem werden sie auch Augencremes oder Anti-Aging- Cremes hinzugefügt, weil das leichte Schimmern Fältchen optisch reduzieren kann.


 
Glycerin (INCI: Glycerin / Glycerol)

Chemisch gesehen ein Alkohol, ist Glycerin ein körpereigener Stoff des Feuchthaltesystems der Haut. Es ist Bestandteil aller Pflanzenfette und wird für naturkosmetische Zwecke aus diesen extrahiert. Es kann Feuchtigkeit spenden und binden, die Haut glätten und ihre Elastizität erhöhen. Darüber hinaus kann es eine Stabilisierung und Wiederherstellung der Hautschutzbarriere bewirken, weswegen es gerne Cremes und Lotionen sowie Reinigungsprodukten wie Seife, Reinigungsmilch, -schaum und -gel zugefügt wird.


 
Gojibeere (INCI: Lycium barbarum)

Gemeint ist mit diesem exotischen Namen die Frucht der im Deutschen »Bocksdorn« genannten Pflanze. Der daraus hergestellte wässrige Extrakt kann Fältchen und anderen Alterungserscheinungen der Haut vorbeugen.


 
Granatapfel (INCI: Punica granatum)

Der zurzeit sehr populäre Inhaltsstoff wird aus den Samen der Frucht gewonnen: Aus 100 Kilogramm Granatäpfeln erhält man lediglich 500 Gramm des nussig duftenden Öls. Es ist ideal zur Vorbeugung und Pflege von Fältchen, bei mangelnder Elastizität und allen Anzeichen fahler, trockener Haut.


 
Grapefruit (INCI: Citrus grandis)

Dieses ätherische Zitrusöl, kaltgepresst aus der Schale der Pampelmuse, hat einen frischen und gemütsaufhellenden Duft und wirkt auf die Haut adstringierend, das heißt zusammenziehend – ein willkommener Effekt bei der Pflege von schlaffen Hautpartien, zum Beispiel an den Oberschenkeln. Aber auch die tendenziell fettige, zu Pickeln und Mitessern neigende Haut profitiert von der Eigenschaft der Grapefruit, solche Unreinheiten zu mildern und klärend zu wirken.


 
Grüntee (INCI: Camellia sinensis)

Der Gehalt an antioxidativ wirkenden Polyphenolen macht den Extrakt der Teeblätter zu einer interessanten Zutat für Kosmetikprodukte. Da im Grüntee auch Fluoride vorkommen, eignet er sich auch als Remineralisierungsquelle in Zahnpasta und Co.


 
Hamamelis (INCI: Hamamelis virginiana)

Aus den Blättern oder der Rinde des zu Deutsch »Zaubernuss « genannten Baumes wird ein wässrig alkoholischer Extrakt oder ein Wasserdampfdestillat hergestellt. In naturkosmetischen Zubereitungen kommen sie mit dem Ziel zum Einsatz, die Haut zu straffen und zu verfeinern. Zusätzlich kann Zaubernuss hautberuhigend wirken und wird daher auch gerne in After-Shave-Produkten, aber auch in Mund- und Zahnpflegeartikeln eingesetzt.


 
Henna (INCI: Lawsonia inermis)

Gemeint sind die gemahlenen Blätter des Hennastrauches – in diversen Kulturen bekannt wegen ihrer Haut und Haare rot färbenden Eigenschaft. Im pulverisierten Pflanzenma terial sind neben den Pigmenten auch Gerbstoffe enthalten, die den Haaren beim Färben Glanz verleihen. Darüber hinaus hat Henna im Gegensatz zu chemischen Färbemitteln den großen Vorteil, seine Pigmente an die schuppenähnliche Struktur der Haare anzulagern, was zu dem Eindruck führt, dass mit Henna gefärbte Haare deutlich voluminöser und griffiger sind. Hennablätter, die den Farbstoff noch nicht ausbilden konnten, werden zeitig geerntet, um als Glanz und Volumen gebende Komponente Sham poos und Spülungen anzureichern.


 
Hibiskus (INCI: Hibiscus sabdariffa)

Die gemahlenen roten Blüten des Strauches werden einerseits wie Henna rot tönenden Pflanzenhaarfarben zugefügt, andererseits hat sich Hibiskusextrakt auch in Gesichtspflegeprodukten zur Glättung und Festigung der Haut bewährt.


 
Himbeersamenöl (INCI: Rubus idaeus)

Das Öl wird verwendet, um die Haut vor umweltbedingter Hautalterung zu schützen und ihre Regenerationsfähigkeit zu unterstützen. Von der fettigen Haut über die normale und Mischhaut bis hin zur feuchtigkeitsarmen und reifen Haut eignet sich dieser pflegende Inhaltsstoff für jeden Hauttyp.


 
Holunder (INCI: Sambucus nigra)

Aus den Blüten des Schwarzen Holunderstrauchs wird einerseits ein wässrig alkoholischer Extrakt hergestellt, der die Haut glätten und ihr Feuchtigkeit spenden soll. Er wird vor allem Produkten für die normale bis trockene Haut zugesetzt. Andererseits werden die getrockneten Früchte zu Pulver verarbeitet und Pflanzenhaarfarben beigemischt, die einen dunkelroten bis schwarzen Ton erzeugen sollen.


 
Honig (INCI: Mel)

Die Bienennahrung enthält neben Zucker Fermente, Enzyme und Aminosäuren, die in ihrer Kombination beruhigend auf Unreinheiten und andere Hautirritationen wirken können. Zudem macht Honig die Haut angenehm weich. In Shampoos, Spülungen und Kuren verarbeitet, soll Honig den natürlichen Glanz des Haares verstärken. 


 
Hyaluronsäure (INCI: Sodium Hyaluronate)

Natürlicherweise kommt Hyaluronsäure in der Haut vor, ihr Gehalt nimmt jedoch mit zunehmendem Alter ab, was sich früher oder später in Form von Fältchen und nachlassender Elastizität bemerkbar macht. Heutzutage, mithilfe von Mikroorganismen biotechnologisch hergestellt und in Naturkosmetikprodukten eingesetzt, stellt das Salz dieser Säure einen Feuchtigkeitsspender dar. Es kann über längere Zeiträume viel Wasser binden, was die Haut prall und glatt aussehen lässt. Selbst die sehr trockene oder reife Haut wirkt nach der Anwendung geschmeidiger und elastischer. 


 
Indigo (INCI: Indigofera argentea / tinctoria)

Das auch Schwarzes Henna genannte Pulver aus den Blättern der Indigopflanze wird Naturhaarfarben hinzugefügt. Eigentlich einen dunkelblauen Farbton entwickelnd, erweckt es auf dunklen Haaren angewendet den Eindruck einer schwarzen Coloration.


 
Ingwer (INCI: Zingiber officinale)

Aus der asiatischen Küche bekannt ist der für kosmetische Zwecke aufbereitete Wurzelsud reich an ätherischem Öl. Der frisch-würzige Duft wird speziell in Duschgels, Körpercremes und -lotionen geschätzt und als angenehm empfunden. Die Würzpflanze wird ebenfalls in Shampoos eingesetzt.


 
Iris (INCI: Iris germanica)

Ihre Feuchtigkeit speichernde Eigenschaft macht die Wurzel der Iris interessant für pflegende Zubereitungen: Der wässrig alkoholische Auszug soll den Feuchtigkeitsgehalt der Haut regulieren und sie widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse machen.


 
Isoflavone (INCI: Glycine Soja Germ Extract)

Der Extrakt aus den Keimlingen der Sojapflanze wird eingesetzt, um bei bestehenden Fältchen eine optische Aufpolsterung zu erzielen und die Entstehung neuer Alterungsanzeichen durch Umweltfaktoren zu verzögern – ein gern verwendeter Inhaltsstoff in Cremes, Masken und Seren für die reife Haut. 


 
Jasmin (INCI: Jasminum grandiflorum / officinale / sambac)

Das ätherische Öl aus den weißen Blüten duftet süßlich schwer. Es eignet sich zur Herstellung von sinnlichen Körper- und Massageölen. In der Gesichtspflege wird es wegen seiner revitalisierenden und hautberuhigenden Eigenschaften eingesetzt.

 
Johannisbeersamenöl (INCI: Ribes nigrum)

Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften kann jeder Hauttyp auf seine Weise von dem Öl der Schwarzen Johannisbeere profitieren: Die Irritationen der unreinen Haut können gelindert werden, die sensible Haut beruhigt und die trockene oder reife Haut geschützt und regeneriert werden.

 
Johanniskraut (INCI: Hypericum perforatum)

Der Auszug aus Blüten, Knospen und Blättern trägt stets die typische rote Farbe, bedingt durch den in den Blüten vorkommenden Farbstoff. Das so gewonnene »Rotöl« wird eingesetzt, um empfindliche und strapazierte Haut zu beruhigen und zu stärken.

 
Jojobaöl (INCI: Buxus chinensis / Simmondsia chinensis)

Chemisch gesehen ein flüssiges Wachs, ist das Öl der Jojobanuss besonders stabil gegenüber oxidativen Prozessen, das heißt, es wird nur langsam ranzig und ist daher lange haltbar. Das Öl besitzt einen natürlichen Lichtschutzfaktor und ist in seiner Struktur dem natürlichen Hautfett sehr ähnlich. Es sorgt für ein weiches und geschmeidiges Hautgefühl, ohne dabei als spürbarer Film aufzuliegen, und hilft, in der Haut Feuchtigkeit zu binden. Außer für die normale, trockene und alternde Haut ist es auch gut geeignet für die ölige Haut, da es einigen Unreinheiten bildenden Keimen die Lebensgrundlage entziehen und die Talgproduktion regulieren soll. Darüber hinaus eignet es sich hervorragend für Augencremes, da es im Gegensatz zu anderen Ölen nicht »kriecht« und gut verträglich ist – selbst für sehr sensible Haut.

 
Kakaobutter (INCI: Theobroma cacao)

Das Fett der Samen der Kakaofrucht duftet dezent nach Schokolade und eignet sich besonders für die raue, spröde Haut, die es samtig zart macht und der es einen seidigen Schimmer verleiht. Gesichts- und Körpercremes verhilft die Butter zu ihrer zart-cremigen Konsistenz und ihrem angenehmen Schmelz auf der Haut.

 
Kamille (INCI: Chamomilla / Matricaria recutica)

Reich an ätherischem Öl soll der Extrakt der Blütenköpfchen irritierte Hautpartien besänftigen. Der Gehalt an Bisabolol und Azulen macht die bekannte Pflanze zu einer bewährten Zutat beispielsweise in Hand- oder Babycremes.

 
Kaolin (INCI: Bolus alba / Kaolin)

Das fein gemahlene Pulver ist eine eisenfreie und daher weiße Tonerde, die Fett und Feuchtigkeit gut bindet. Sie wird für Gesichtsmasken verwendet, die eine sanft reinigende Wirkung haben sollen, wie es bei der tendenziell öligen und unreinen Haut gewünscht wird.

 
Karanjaöl (INCI: Pongamia glabra)

In der westlichen Kosmetik erst kürzlich bekannt geworden, in der ayurvedischen bereits seit langem genutzt, soll das Öl der Samen des Karanjabaumes auf natürliche Weise vor lichtbedingter Hautalterung schützen.

 
Karotte (INCI: Daucus carota)

Mittels eines fetten Öls gewonnen, werden Extrakte der Speisewurzel eingesetzt, um sämtliche Hauttypen zu pflegen: Karotte macht die Haut geschmeidig und kann die Mikrozirkulation anregen. Außerdem soll sie die Haut vor vorzeitiger Alterung und zu viel Sonnenlicht schützen. Häufig findet sie sich in Sonnenschutzmitteln, After-Sun-Produkten und Tagescremes.

 
Kiwi (INCI: Actinidia chinensis)

Der Fruchtauszug wird wegen der enthaltenen milden Säuren in Shampoos und Gesichtspflegeprodukten verwendet. Er soll dem Haar zu mehr Spannkraft und Volumen und der Haut zu einem ebenmäßigen Teint verhelfen.

 
Klettenwurzelöl (INCI: Arctium lappa)

Der Ölauszug wird bevorzugt Haarpflegeprodukten beigegeben, um die Kopfhaut zu stimulieren und speziell die strapazierten Längen gegen Spliss und vor Austrocknung zu schützen.

 
Kokosöl (INCI: Cocos nucifera)

Gepresst aus dem getrockneten Kokosfruchtfleisch ist das typisch duftende Fett bei Temperaturen um 25 Grad Celsius flüssig, das heißt, es schmilzt spätestens bei Hautkontakt und erzeugt dabei ein kühles Gefühl. Im Vergleich zu anderen Ölen ist es geradezu dünnflüssig, lässt sich sehr gut verteilen und zieht schnell ein – davon profitiert besonders trockene Haut. Eine pflegende Wirkung kann Kokosöl jedoch auch auf das Haar haben: Es soll ihm Glanz verleihen und helfen, auf handtuchtrockenes Haar aufgetragen, Feuchtigkeit zu speichern und gespaltenen Spitzen vorzubeugen.

 
Kornblume (INCI: Centaurea cyanus)

Als Wasserdampfdestillat oder alkoholischer Auszug hilft die leuchtend blaue Blüte, die Haut zu beruhigen und abschwellen zu lassen. Bei geschwollenen Augen oder geröteten Gesichtszügen können Cremes und Kompressen mit Kornblumenzusatz für Entspannung sorgen.

 
Lanolin (INCI: Lanolin)

Gemeint ist das Wollwachs des Schafes, das als Emulgator verwendet wird. Es pflegt und schützt strapazierte Haut und kann die Hautschutzbarriere stabilisieren. Daher wird es in Babycremes sowie rückfettenden und Feuchtigkeit bewahrenden Salben für beanspruchte Partien eingesetzt.


 
Lavaerde (INCI: Hectorite / Moroccan Lava Clay)

Diese rote Tonerde wird im Atlasgebirge abgebaut und enthält neben Kieselsäure viele weitere Mineralien. Aufgrund ihrer absorbierenden Eigenschaft wird sie als Alternative zu herkömmlichen Tensiden (waschaktive Substanzen) gebraucht: Talg und Schmutz werden von dem zu einem gelartigen Brei angerührten Pulver gebunden und können so Haut und Haare schonen. Auch für Reinigungsmasken eignet sich die intensiv reinigende Lavaerde.


 
Lavendel (INCI: Lavandula angustifolia)

Das ätherische Öl mit dem charakteristisch frisch-krautigen Duft kann zur Entspannung und zu einem guten Schlaf beitragen. Auf der Haut kann es talgregulierend, klärend und beruhigend wirken. Die Verträglichkeit von Lavendelöl gilt als sehr gut.


 
Lecithin (INCI: Hydrogenated Lecithin / Lysolecithin)

Der fettähnliche Stoff kommt natürlicherweise in jeder Zellmembran vor und wird für die Naturkosmetik meist aus Sojabohnen gewonnen. Lecithin dient nicht nur als Emulgator, sondern auch als Haut- und Haarpflegemittel, das für ein weiches Hautgefühl und geschmeidiges Haar sorgen soll.


 
Lemongras (INCI: Cymbopogon citratus / flexuosus / schoenanthus)

Produkte für den Körper, die einen belebenden Effekt erzielen sollen, bedienen sich häufig des zitronig duftenden ätherischen Öls. Auf der Haut kann es eine straffende, Poren verfeinernde Wirkung entfalten.


 
Lilie (INCI: Lilium candidum)

Aus den strahlend weißen Blüten oder der Zwiebel extrahiert, dient die Lilie zur Pflege der trockenen Haut. Sie regt die Mikrozirkulation an, spendet Feuchtigkeit und kann antioxidativ wirken.


 
Limette (INCI: Citrus aurantifolia)

Wegen seines zitronigen Dufts wird das ätherische Öl in vielen Produkten eingesetzt, die Geist und Körper erfrischen sollen.


 
Lindenblüte (INCI: Tilia cordata)

Typischerweise wird dieser Blütenauszug in Zubereitungen für die empfindliche oder unreine Haut verwendet. Er soll Irritationen mildern, den Teint verfeinern und die Talgproduktion regulieren.


 
Liposome (INCI: Lecithin)

Bei Liposomen liegt Lecithin in einer anderen räumlichen Struktur vor: Die Moleküle gruppieren sich zu einer Kugel, die in ihrem Inneren wasserlösliche und in ihrer Hülle fettlösliche Komponenten transportieren kann. Aufgrund der Ähnlichkeit im Aufbau mit der Zellwand können Liposome mit den beladenen Wirkstoffen leichter an ihren Bestimmungsort gelangen.


 
Macadamianussöl (INCI: Macadamia ternifolia)

Das kalt gepresste Öl weist neben Vitaminen und Mineralstoffen ungesättigte Fettsäuren auf, wodurch es sich gut verteilen lässt und angenehm schnell einzieht. In seiner weiteren Zusammensetzung ist es dem menschlichen Hautfett so ähnlich, dass es gut für die Pflege der fettarmen und sensiblen Haut geeignet ist. Es kann selbst schuppiger Haut ein geschmeidiges und glattes Gefühl geben und außerdem die Entstehung von umweltbedingten Fältchen verzögern.


 
Malve (INCI: Malva sylvestris)

Aus den Blüten hergestellt, kann der milde, sogar für die empfindliche Haut geeignete Extrakt die Haut stärken, Irritationen lindern und das Hautbild verfeinern. Verwandt mit dem Eibisch, sollen die Schleimstoffe der Malve der trockenen und rissigen Haut Feuchtigkeit spenden.


 
Mandelöl (INCI: Prunus [amygdalus] dulcis)

Das seit Jahrhunderten bewährte Öl des Mandelkerns ist nach wie vor ein ausgezeichnetes Mittel für leicht reizbare (Baby-)Haut. Es zieht langsam und tief ein und eignet sich daher gut als Massageöl.


 
Meersalz (INCI: Maris sal)

Reich an Mineralien und Spurenelementen, kann Meersalz in Kosmetikprodukten die oberen Hautschichten nähren, ihren Stoffwechsel unterstützen und Feuchtigkeit spenden. In Zahnpasten wird es als Putzkörper eingesetzt, im Badesalz dient es als Träger für die ätherischen Öle.


 
Moringaöl (INCI: Moringa oleifera)

Das in der zeitgenössischen Kosmetik eher unbekannte Öl ist bereits im Altertum als Hautpflegemittel und Parfum nachweisbar. Es wird aus den Samen des Moringabaumes hergestellt und pflegt besonders trockene Haut und strapaziertes Haar.


 
Myrrhe (INCI: Commiphora abyssinica / molmol)

Das ätherische Öl des Myrrhebaumes, gewonnen durch Wasserdampfdestillation des Harzes, ist bekannt für seine Eigenschaft, die Mundflora stabilisieren zu können: In Zahnpasta oder Mundwasser komplettiert die Myrrhe häufig das Zutatenspektrum.


 
Nachtkerzenöl (INCI: Oenothera biennis)

Das aus den Samen der Nachtkerze gewonnene Öl ist besonders zur Pflege empfindlicher und irritierter Haut geeignet. Es kann den Hydrolipidfilm stärken und so die spröde Haut regenerieren – Feuchtigkeit kann besser gespeichert werden.

 
Neem (INCI: Melia azadirachta)

Ähnlich wie unser Flieder blühend, sind es die Blätter, Rinde und Samen dieses subtropischen Baumes, die für kosmetische Zwecke verarbeitet werden. Traditionell wird der Extrakt in Mund- und Kopfhautpflege eingesetzt, da er einen günstigen Einfluss auf das Gleichgewicht der Haut haben kann. Allgemein eignet er sich, um Rötungen zu beruhigen und strapazierte Partien zu versorgen.

 
Olivenöl (INCI: Olea europaea)

Interessant ist das Öl aus dem Fruchtfleisch und / oder den Kernen der Oliven wegen seines Gehalts an einfach ungesättigten Fettsäuren: Es zieht langsam ein und verleiht dabei selbst rauer und beanspruchter Haut ein weiches und geschmeidiges Gefühl. Es lässt die Haut seidig aussehen und stabilisiert die Hautschutzbarriere.

 
Orange (INCI: Citrus dulcis)

Das aus der Fruchtschale gepresste ätherische Öl duftet süßlich frisch und kann ausgleichend und stimmungsaufhellend wirken. Es revitalisiert die Haut und regt die Mikrozirkulation an. Davon profitiert vor allem die müde und fahle Haut, die so strahlender erscheint.

 
Palmarosa (INCI: Cymbopogon martini)

Diese Pflanze zählt zu den Süßgräsern, das ätherische Öl duftet jedoch anders als sein Verwandter, das Lemongras, ausgesprochen blumig und rosig. Es kann harmonisierend auf das Gemüt wirken und eignet sich als regenerierender Zusatz für die reife Haut und aufgrund seiner guten Verträglichkeit auch für die empfindliche Haut.

 
Palmkernöl (INCI: Elaeis guineensis)

Das feste Fett aus den Kernen der Ölpalme ähnelt in seiner Zusammensetzung dem Kokosöl und schmilzt wie dieses bei Körpertemperatur. Es eignet sich daher beispielsweise für Körperbutter und pflegt die Haut geschmeidig. Außerdem wird Palmkernöl in der Seifenherstellung verwendet.

 
Papaya (INCI: Carica papaya)

Der Extrakt der Blätter oder Früchte des Papayabaumes soll der Haut zu mehr Elastizität und Festigkeit verhelfen und den Teint beleben.

 
Parfüm (INCI: Aroma / Fragrance / Parfum)

Bei zertifizierter Naturkosmetik verbirgt sich hinter dem Begriff immer eine Mischung ätherischer Öle beziehungsweise eine Mischung ätherischer Öl-Bestandteile. Die Beduftung von Produkten ist also natürlich und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, denn die leicht flüchtigen Öle können nicht nur eine aromatherapeutische Wirkung über den Geruchssinn haben, sondern dank ihrer kleinen Molekularstruktur auch die Hautfunktion stärken.

 
Patschuli (INCI: Pogostemon cablin)

Erdig und schwer duftet das ätherische Öl aus den getrockneten Blättern der auf dem asiatischen Kontinent beheimateten Pflanze. Es verleiht Körper- und Haarpflegeprodukten eine sinnliche Note, die gleichzeitig den Geist beruhigen und stärken kann. Auf der Haut entfaltet das exotische Öl seine besänftigenden Fähigkeiten bei Hautrötungen und Irritationen der unreinen, tendenziell öligen Haut.

 
Petitgrain (INCI: Citrus amara)

Die Pflanze, die der Herstellung dieses ätherischen Öls dient, ist als Bitterorangenbaum oder auch Pomeranze bekannt. Jedoch wird hierzu nicht das Öl der Fruchtschalen (Bitterorangenöl) oder Blüten (Neroliöl) verwendet, sondern die Inhaltsstoffe der Blätter und Zweige werden mittels Wasserdampfdestillation extrahiert. Petitgrainöl hat zwar einen unverkennbaren Zitrusduft, allerdings mit einem holzig-würzigen Unterton. Auf der Haut angewendet, wird diese in ihrer Regenerationskraft unterstützt.

 
Pfefferminzöl (INCI: Mentha piperita)

Der frische Duft und Geschmack des aus den Blättern der Pfefferminze gewonnenen ätherischen Öls wird traditionell in Zahnpflegeartikeln gewünscht. Das Frischegefühl wird durch das enthaltene Menthol noch verstärkt. Darüber hinaus kann Pfefferminzöl die Mund-./ Hautflora harmonisieren und wird deswegen überall dort eingesetzt, wo diese Eigenschaft gewünscht ist. Zum Beispiel in Mundwässern oder auch in Produkten zur Behandlung von Pickeln und Mitessern.

 
Propolis (INCI: Propolis cera)

Von Bienen als antibakterielles Dichtungsmaterial und Fußbodenbelag der Waben hergestellt, ist das in Alkohol gelöste Bienenharz ein Inhaltsstoff in Pflegeprodukten der unreinen Haut sowie der gereizten Mundschleimhaut.

 
Quitte (INCI: Pyrus cydonia)

Von der gelben Frucht werden das die Schale schützende Quittenwachs sowie der Extrakt der Samen in kosmetischen Zubereitungen verwendet. Das Wachs wird wegen seiner Eigenschaft eingesetzt, einen atmungsaktiven Schutzfilm auf der Haut zu bilden. Der Samenauszug enthält Schleimstoffe und wird wegen seiner beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkung eingesetzt. Beide Inhaltsstoffe sind gut verträglich und eignen sich für diverse Gesichtsund Körperpflegeprodukte.

 
Ratanhia (INCI: Krameria triandra)

Die ausschließlich in den Anden beheimatete Pflanze wird wegen ihres Anteils an Gerbstoffen als Wurzelauszug hauptsächlich in Zahnpflegeprodukten eingesetzt. Auch in Pflanzenhaarfarben kommt die pulverisierte Wurzel wegen ihrer Glanz verleihenden Eigenschaft zum Einsatz.

 
Reis (INCI: Oryza sativa)

Für kosmetische Zwecke werden vier verschiedene Inhaltsstoffe aus den Körnern gewonnen: Wässrig alkoholischer Reiskornextrakt soll den Feuchtigkeitshaushalt der Haut regulieren, die Neubildung von Zellen stimulieren und die Elastizität von Haut und Haar erhöhen. Darüber hinaus kann Reiskornextrakt die Anzeichen vorzeitiger Hautalterung vermindern. Reiskeimöl wird aus der Kleieschicht des Korns gewonnen und ist ein sehr gut verträgliches, leichtes Basisöl, das gerne in Produkten für sensible Haut eingesetzt wird. Es zieht schnell ein und hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl. Reiswachs, ein Abkömmling der Reiskeimölgewinnung, wird vorwiegend als pflegender Konsistenzgeber in Make-up-Stiften verwendet. Reispuder hat eine sehr stark absorbierende Wirkung und wird als mattierende Basis diversen Teint verschönernden Artikeln wie Foundation oder Kompaktpuder zugesetzt. Er lässt die Haut atmen und reguliert gleichzeitig den Feuchtigkeitsgehalt.

 
Rhabarber (INCI: Rheum rhabarbarum / undulatum)

Gemahlene Rhabarberwurzel wird Pflanzenhaarfarben beigegeben, da sie den Ton von blondem Haar intensivieren und den Glanz der Haarfarbe verstärken kann.

 
Rizinusöl (INCI: Ricinus communis)

Speziell dekorative Kosmetika wie Lipgloss oder Lippenstifte enthalten das aus den Samen der Rizinuspflanze gepresste, sehr flüssige Öl. Es macht die Produkte geschmeidig und verleiht ihnen Glanz.

 
Rooibos (INCI: Aspalathus linearis)

Den meisten als Tee bekannt, hat der Rooibos inzwischen auch die Naturkosmetik erobert. Er verfeinert Rezepturen zur Vorbeugung umweltbedingter Hautalterung. Seine gute Verträglichkeit macht ihn auch für die übermäßig sensible Haut attraktiv.

 
Rose (INCI: Rosa centifolia / damascena)

Im Gegensatz zum fetten Wildrosen- bzw. Hagebuttenkernöl wird ätherisches Rosenöl aus den Blütenblättern der als Duftrose kultivierten Damaszener- oder Zentifolien- Rose gewonnen. Sein blumiger Geruch wirkt entspannend auf das Gemüt. Auf den Teint kann es klärend, verfeinernd, feuchtigkeitsspendend, harmonisierend und beruhigend wirken. Diverse Gesichts- und Körperpflegeprodukte bedienen sich ihres Facettenreichtums.

 
Rosmarin (INCI: Rosmarinus officinalis)

Aus den nadelähnlichen Blättern der Pflanze gewonnen, regt das ätherische Öl mit seinem krautig würzigen Duft die Sinne an. Nicht nur Massageölen und Körperlotionen kommt dieser Inhaltsstoff daher zugute, sondern auch Haarwasser oder Gesichtspflegeprodukten für die zu Unreinheiten neigende Haut.

 
Rosskastanie (INCI: Aesculus hippocastanum)

Der Extrakt aus den braunen Kastanien wird traditionellerweise zur kosmetischen Behandlung von Couperose und schweren Beinen eingesetzt, kommt jedoch auch zur Pflege der Kopfhaut und der Haut an Po und Oberschenkeln zum Einsatz.

 
Rotklee (INCI: Trifolium pratense)

Die aus heimischen Gärten vertraute Pflanze soll in Anti-Aging-Produkten helfen, die Haut zu regulieren. Außerdem kann sie strapazierte Haut beruhigen.

 
Ruscus (INCI: Ruscus aculeatus)

Im Deutschen auch als Mäusedorn bekannt, verhilft der Wurzelauszug der Haut zu mehr Festigkeit und Elastizität. Er wird nicht nur Präparaten für die reifere Haut zugesetzt, sondern auch Körperlotionen und Massageölen zur Behandlung von Problemzonen, wie beispielsweise an Körperstellen mit Cellulitis.

 
Salbei (INCI: Salvia officinalis)

Der krautigwürzige Duft des äthe - rischen Öls der mediterranen Pflanze wirkt vitalisierend und kommunikationsfördernd auf den Geist. Seine desodorierenden Eigenschaften werden bei Produkten wie Gesichtswasser, Fußcremes und Deos zunutze gemacht. In Mundspülungen und Zahncremes wird Salbei tradi tionellerweise wegen seines hautberuhigenden Effekts geschätzt.

 
Sanddorn (INCI: Hippophae rhamnoides)

Das orangerote Öl wird aus dem Fruchtfleisch inklusive der Kerne der Sanddornbeere gewonnen. In Pflegeprodukten – insbesondere für reife Haut – soll es die strapazierte Haut geschmeidig machen. Die angegriffene oder sonnengestresste Haut wird in ihren Selbstheilungskräften unterstützt.

 
Schachtelhalm (INCI: Equisetum arvense)

Die enthaltene Kieselsäure macht das auch Zinnkraut genannte Gewächs zu einer beliebten Zutat sowohl in Gesichtspflegepräparaten zur Festigung der regenerationsbedürftigen Haut als auch in Körperpflegeartikeln zur Straffung von Problemzonen.

 
Schwarzkümmelöl (INCI: Nigella sativa)

Das aus den Samen des Krauts gepresste Öl – ein ätherisches Öl – macht den typischen pfeffrig-scharfen Geruch des Schwarzkümmels aus. Es wird als beruhigende, Rötungen besänftigende Pflege für irritierte Hautzustände eingesetzt. Des Weiteren hilft das Öl, den Hydrolipidfilm der Haut zu stabilisieren.

 
Seide (INCI: Serica / (Hydrolyzed) Silk)

Gesichtspuder und andere dekorative Kosmetika beinhalten pulverisierten Seidenfaden. Dieser ist besonders pflegend und feuchtigkeitsspendend und eignet sich daher gut als Pudergrundlage für die empfindliche, trockene und reife Haut. Diese fühlt sich durch Seidenpuder geschmeidig an und mattiert trotzdem natürlich. Auch Haarpflegeprodukte profitieren von dem Inhaltsstoff. Aus Seidenkokonabfällen werden Proteine gewonnen, die die Eigenschaft haben, auf dem Haar einen Feuchtigkeit bewahrenden Film zu bilden, der sich zudem sehr glatt und geschmeidig anfühlt und das Haar kämmbarer macht. Außerdem können Seidenproteine die Haarstruktur stärken.

 
Sesamöl (INCI: Sesamum indicum)

Bekannt aus der ayurvedischen Gesundheitslehre, ist das Öl der Sesamsamen ein außergewöhnlich gutes Massageöl, das sich aufgrund seiner Verträglichkeit auch für Babyöl verwenden lässt. Es dringt gut in die Haut ein und wirkt rückfettend. Daher eignet es sich auch dafür, müde Haut wieder frisch aussehen zu lassen.

 
Sheabutter (INCI: Butyrospermum parkii)

Der ausschließlich in der südlichen Sahelzone Afrikas beheimatete Baum liefert in seinen Nüssen das Fett, das als Sheabutter bekannt geworden ist. Hervorzuheben ist sein Gehalt an unverseifbaren, sogenannten Phytosterolen: Sie helfen, die Haut zu regenerieren. Die enthaltenen Fette machen die trockene Haut weich und geschmeidig und schützen vor Austrocknung. Da das auch als Karitébutter bekannte Fett nicht »kriecht«, ist es zusätzlich für Augencremes bestens geeignet.

 
Shoreabutter (INCI: Shorea stenoptera)

Die Butter aus den Nüssen des Shoreabaumes ist in ihrer Zusammensetzung der Kakaobutter recht ähnlich, jedoch noch besser verträglich und daher sogar für die empfindlich reagierende Haut geeignet. Shoreabutter hilft, den Hydrolipidfilm zu stabilisieren und so vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen.

 
Sojaöl (INCI: Glycine Soja)

Als feuchtigkeitsbewahrendes und elastizitätsförderndes Öl ist das Sojaöl für alle Hauttypen gleichermaßen geeignet.

 
Sonnenblumenöl (INCI: Helianthus annuus)

Das Öl aus den Samen der Sonnenblume ist ein gut verträgliches Hautpflegeöl. Ein weiteres Plus: Es zieht schnell ein.

 
Speick, auch Speik (INCI: Valeriana celtica)

Die dem Speick zugeschriebene harmonisierende Wirkung entfaltet sich in der Naturkosmetik durch sein Öl. Dieses wird durch schonende Extraktion aus der ganzen Pflanze gewonnen. Der Speick wächst ausschließlich in den Kärntner Alpen und ist als kontrolliert biologische Wildsammlung (kbW) zertifiziert.

 
Squalan (INCI: Squalane)

Squalan ist ein Fett, das im hauteigenen Hydrolipidfilm enthalten ist. Von außen zugeführt, unterstützt es die Hautfunktion und verleiht ein glattes, seidiges Gefühl. Es ist häufig in Produkten für die anspruchsvolle, reife Haut enthalten.

 
Süßholzwurzel (INCI: Glycyrrhiza glabra)

Vielen aus ayurvedischen Teemischungen bekannt, ist der Extrakt aus dem geschmacksgebenden Rohstoff der Lakritze eine exzellente Zutat für Pflegeprodukte für anspruchsvolle Haut. Er soll der Beruhigung von Hautreaktionen dienen.

 
Talkum (INCI: Talc)

Talkum ist ein transparentes Mineral, das Magnesium und Silizium enthält. Als Pudergrundlage eingesetzt, absorbiert es Fett und Feuchtigkeit und wirkt dadurch mattierend. Die mit Talkum gepuderte Haut fühlt sich sehr samtig und ebenmäßig an. Diverse dekorative Kosmetikartikel von Kompaktpuder bis Lidschatten enthalten diesen Inhaltsstoff.

 
Tapiokastärke (INCI: Tapioka starch)

Die getrocknete und gemahlene südamerikanische Maniokwurzel ist ein Bestandteil naturkosmetischer Gesichtspuder, da sie Schweiß- und Talgdrüsenausscheidungen bindet. Die so mattierte Haut bleibt angenehm glatt und geschmeidig. Außerdem wird Tapiokastärke zur Stabilisierung der Konsistenz von Emulsionen verwendet.

 
Teebaumöl (INCI: Melaleuca alternifolia)

Das ätherische Öl aus Zweigen und Blättern des australischen Teebaumes (nicht zu verwechseln mit dem grünen und schwarzen Tee liefernden Teestrauch) duftet krautig bis frisch. Teebaumöl kann Hautirritationen beruhigen, klären und neuen Rötungen vorbeugen. Speziell die eher unreine Gesichtshaut profitiert von Zubereitungen, die dieses ätherische Öl enthalten, aber auch alle anderen Kosmetikprodukte, die sich der Pflege von aus dem Gleichgewicht geratener Haut widmen, wie beispielsweise Tonika für die Kopfhaut oder Fußcremes.

 
Thermalwasser (INCI: Aqua)

Lediglich der deutschen Inhaltsstoffliste oder dem Beipackzettel ist entnehmbar, ob es sich um Thermalwasser oder Wasser anderer Herkunft handelt – die internationale Deklaration verallgemeinert dieses unter »Aqua«. Thermalwasser zeichnet sich aus durch eine einzigartige (je nach Quelle unterschiedlich zusammengesetzte) Mischung aus Mineralien. Produkte, die solches Wasser enthalten, können gereizte sowie gerötete Partien beruhigen und die hauteigenen Stoffwechselprozesse unterstützen.

 
Thymian (INCI: Thymus vulgaris)

Das gesamte Kraut wird mittels Wasserdampfdestillation zu ätherischem Öl verarbeitet. Dieses duftet würzig-warm und wird in der Aromatherapie eingesetzt. Die unreine, fettige Haut beeinflusst es günstig, indem es Pickelchen entgegenwirkt. Strapazierte, rissige Füße genießen ebenfalls die verwöhnende Pflege des Thymians.

 
Tigergras (INCI: Centella asiatica)

Das tropische Kraut trägt seinen Namen aufgrund der Legende, dass verwundete Tiger sich instinktiv in diesem Gras wälzen, um die Wundheilung anzuregen. Als wässrigalkoho lischer Extrakt in kosmetischen Zubereitungen eingesetzt, rundet es Anti-Aging-Produkte für Gesicht und Körper ab. In der ayurvedischen Gesundheitslehre wird das auch »Indischer Wassernabel« genannte Tigergras traditionellerweise zur Steigerung der Hautelastizität bei Cellulitis und Schwangerschaftsstreifen verwendet.

 
Titandioxid (INCI: Titanium dioxide / CI 77891)

Titandioxid ist ein weißes Pigment mineralischer Herkunft, das die Eigenschaft hat, UV-Strahlen zu reflektieren. Daher wird es in Sonnenschutzmitteln als natürlicher UV-A- und UV-B-Filter eingesetzt, der gegenüber chemischen Lichtschutzfiltern den Vorteil hat, unmittelbar nach dem Auftragen zu wirken. Darüber hinaus wird Titandioxid in Make-up-Produkten als Bestandteil der Pigmentmischung beziehungsweise zur Erhöhung der Deckkraft solcher Artikel verwendet.

 
Traubenkernöl (INCI: Vitis vinifera)

Fruchtig bis nussig duftend, zählt das Öl der Traubenkerne zu den begehrtesten Pflegeölen, da die Ausbeute aus den Samen sehr gering ist. Es wird Anti-Aging-Produkten beigefügt und ist Bestandteil von feuchtigkeitspflegender Naturkosmetik. Da es ein leichtes, gut einziehendes Öl ist, profitiert auch die tendenziell ölige Haut vom Traubenkernöl, deren Talgfluss dadurch nicht behindert wird.

 
Traubensilberkerze (INCI: Cimicifuga racemosa)

Der in Nordamerika beheimateten Pflanze wird nachgesagt, dass sie den Feuchtigkeitshaushalt der Haut unterstützt. Dementsprechend kann diese Anti-Aging- Substanz die reife Haut aufpolstern und revitalisieren.

 
Urea (INCI: Urea)

Als hauteigener Bestandteil ist das im Deutschen Harnstoff genannte Urea einer der natürlichen Feuchthaltefaktoren der Haut. Mittels einer Creme oder Lotion aufgetragen, bindet Harnstoff große Mengen Feuchtigkeit und macht die Hornschicht weicher und geschmeidiger. Talg kann dadurch besser abfließen, was sehr wichtig für die unreine Haut ist. Urea stabilisiert den Hydrolipidmantel und ist selbst für empfindliche Menschen gut verträglich. Der Inhaltsstoff eignet sich für jeden Hauttyp, besonders sinnvoll ist er jedoch als Zusatz in Präparaten für die trockene und regenerationsbedürftige Haut.

 
Vanille (INCI*: Vanilla planifolia)

Der Duft beziehungsweise Geschmack des ätherischen Öls der Vanille ist aus der süßen Küche bekannt. Das balsamische Aroma der Schoten einer Orchideenart soll ausgleichend und stimmungsaufhellend auf das Gemüt wirken. Vor allem die trockene Haut genießt eine Pflege mit Zusatz von Vanilleöl.

 
Vitamin C (INCI: Ascorbic Acid)

Da Vitamin C als reine Ascorbinsäure seine Wirksamkeit bei Luftkontakt leicht verliert, wird es meistens als das stabilere Ascorbyl-Palmitat eingesetzt, das seine Aktivität erst in der Epidermis entfaltet. Es kann den Collagenaufbau anregen und damit straffend auf das Bindegewebe wirken. Es wird in Anti-Aging-Produkten nicht nur zur Abwehr freier Radikale verwendet, sondern auch zur optischen Milderung von Altersflecken.

 
Vitamin E (INCI: Tocopherol / Tocopherylacetat)

Viele Pflanzenöle enthalten Vitamin E in verschiedenen Verbindungen. In der Kosmetik kommt das Tocopherol am häufigsten zum Einsatz. Vitamin E wird wegen seiner antioxidativen und zellerneuernden Eigenschaften in der Naturkosmetik verwendet. Darüber hinaus soll es die Haut durchfeuchten und glätten. Der Gehalt dieses Vitamins in Pflegeprodukten kann durch den Zusatz von natürlich gewonnenem Vitamin E noch gesteigert werden.

 
Walnuss (INCI: Juglans regia)

Die pulverisierten äußeren grünen Walnussschalen werden in Pflanzenhaarfarben oder Farbshampoos dort eingesetzt, wo eine braune Tönung des Haares gewünscht ist. Zusätzlich verleihen Gerbstoffe dem Haar Glanz und Struktur.

 
Weidenrinde (INCI: Salicylic Acid / Salix alba)

Speziell in Fußcremes wird Weidenrindenextrakt eingesetzt, da er in der Lage ist, Hornhaut zu erweichen und zu lösen. Aber auch die unreine Haut mit ihrer Neigung zu verstopften Poren und Pickelchen profitiert von dieser Wirkung: Sie erscheint klarer und zarter, der Bildung neuer Irritationen wird vorgebeugt.

 
Weintraube (INCI: Vitis vinifera)

Aus den Schalen und Kernen der roten Weintrauben extrahiert, erhält man einen nicht öligen Auszug, der zur Vorbeugung der umweltbedingten Hautalterung Einsatz findet.

 
Weißer Tee (INCI: Camellia sinensis)

Vom gleichen Strauch wie der grüne Tee, jedoch unfermentiert, werden die ganz jungen Blattknospen zu einem wässrig alkoholischen Auszug verarbeitet. Dieser wird aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften vor allem für Anti- Aging-Präparate verwendet.

 
Weizenkeimöl (INCI: Triticum vulgare)

Das charakteristisch nach Getreide duftende fette Öl aus dem Keim des Weizenkorns eignet sich zur Pflege der trockenen und reifen Haut. Es fördert die Elastizität und hilft ihr, ihre Feuchtigkeit zu bewahren. Es zieht langsam, aber tief ein und hinterlässt einen deutlich öligen Film, den speziell die fettarme Haut als angenehm empfindet.

 
Weizenprotein (INCI: Hydrolyzed Wheat Protein / Triticum vulgare)

Aus Weizen gewonnen, wird das Protein vorwiegend zur aufbauenden Haarpflege eingesetzt: Es kann die Schuppenschicht des Haares reparieren, dessen Glanz und seine Kämmbarkeit fördern. Dieser Inhaltsstoff ist in vielen Haarspülungen und -kuren zu finden.

 
Wildrosenöl (INCI: Rosa canina / mosqueta / rubiginosa)

Das häufig auch als Hagebuttenkernöl bezeichnete leicht und schnell einziehende Öl aus den Fruchtkernen der Wildrose beziehungsweise Hagebutte duftet dezent nussig – der blumige Duft solcher Produkte rührt immer von einer Parfümierung mit ätherischem Rosenöl her. Es eignet sich besonders gut zur revitalisierenden Pflege der reifen, fahlen und müde aussehenden Haut. Ein unruhiger, fleckiger Teint soll ausgeglichen, die Konturen gefestigt und gestrafft werden.

 
Wundklee (INCI: Anthyllis vulneraria)

Traditionell zur Wundpflege eingesetzt, findet man den Extrakt des Wundklees in Kosmetikprodukten aufgrund seiner ausgleichenden Wirkung: Er kann die Talgproduktion normalisieren, die Verhornungsprozesse regulieren und die Widerstandskraft gegen Umwelteinflüsse verbessern. Der Teint erscheint zarter, ebenmäßiger und rosiger.

 
Xanthan (INCI: Xanthan gum)

Das von Bakterien der Art Xanthomonas campestris gebildete Kohlenhydrat verhilft auch den zartesten und leichtesten Cremes und Gels zu ihrer Konsistenz und stabilisiert diese. Auf die Haut aufgetragen, hinterlassen xanthanhaltige Produkte ein glattes und geschmeidiges Gefühl und können leicht straffend wirken.

 
Xylitol (INCI: Xylitol)

Chemisch gesehen ein Zuckeralkohol, findet sich Xylitol in diversen Gemüse- und Obstsorten sowie in der Rinde mancher Bäume. Ihm wird eine Karies reduzierende Wirkung nachgesagt, die zum einen auf der Reduzierung der Karies verursachenden Bakterien beruhen soll und zum anderen darauf, dass diese Bakterien schlechter auf der Zahnoberfläche haften können. Zahnpasten, die Xylitol ent halten, können darüber hinaus die Speichelproduktion fördern, was zu einer besseren Remineralisierung der Zähne beiträgt.

 
Ylang-Ylang (INCI: Cananga odorata)

Exotisch, blumig und süßlich schwer duftet das ätherische Öl der tropischen Blüte, deren Name übersetzt »Blume der Blumen« bedeutet. Aromatherapeutisch wird es gerne zum Ausgleich der Gefühlswelt eingesetzt und gilt als Aphrodisiakum. Kosmetisch gesehen pflegt es vor allem die reife, regenerationsbedürftige Haut.

 
Zedernholz (INCI: Cedrus atlantica)

Ätherisches Zedernholzöl trägt eine typisch männliche, warm holzige Duftnote, die harmonisierend wirkt und das Selbstvertrauen stärken soll. Typischerweise findet sich dieses ätherische Öl in der Parfümierung von Herrenpflegeprodukten, wobei das Zedernholzöl dank seiner Molekularstruktur gleichzeitig positiv auf die männliche Gesichtshaut wirken soll.

 
Zinkoxid (INCI: Zinc oxide / CI 77947)

Zinkoxid ist wie Titandioxid ein weißes Pigment mineralischer Herkunft, das in Sonnenschutzmitteln als UV-Filter dient. Es reflektiert UV-A- und UV-B-Strahlen sofort nach dem Auftragen. Zusätzlich wird es reinigenden Gesichtsmasken für die öligen und unreinen Hauttypen beigegeben, da Zinkoxid auch absorbierende Eigenschaften hat. In seiner Funktion als deckendes Pigment findet es außerdem in dekorativen Kosmetikartikeln wie Puder oder Lidschatten Anwendung.

 
Zitrone (INCI: Citrus limonum)

Das aus den Fruchtschalen gepresste ätherische Öl der Zitrone hat den spritzigsten Duft der Zitrusöle. Es wirkt aktivierend und konzentrationsfördernd auf den Geist. Die fettige und unreine Haut kann durch Zitronenöl geklärt, die Poren können verfeinert werden. So kann Pickeln und Mitessern vorgebeugt werden.

 
Zitronenmelisse (INCI: Melissa officinalis)

Die Blätter der Zitronenmelisse enthalten ein ätherisches Öl, das einen zitronig-krautigen Duft verströmt, der traditionell für entspannende Bäder genutzt wird. Die beruhigende und reizlindernde Kraft des Melissenauszugs wird zudem in Gesichtspflegepräparaten für die irritierte Haut geschätzt.

 
Zuckertenside (z. B. INCI: Coco Glucoside / Decyl Glucoside / Sodium Coco-Glucoside Tartrate)

Im Allgemeinen sind Tenside die waschaktiven Substanzen in flüssigen schäumenden Reinigungsprodukten wie Gesichtswaschgel, Duschgel, Shampoo oder Schaumbad. Natürlicherweise sind ölige Substanzen nicht in Wasser löslich, beim Reinigen möchte man jedoch Talg, Cremereste oder fettlöslichen Schmutz abspülen. Genau das leistet ein Tensid: Es macht Öl in Wasser löslich. Besonders verträglich sind die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Zuckertenside: Sie reinigen effektiv, stören aber nicht den Hydrolipidmantel. Darüber hinaus wird eine ölige Haut durch eine sanfte waschaktive Substanz nicht noch zusätzlich angeregt, Talg zu produzieren.

 
Zypresse (INCI: Cupressus sempervirens)

Harzig-frisch duftend kann das ätherische Öl aus Blättern und Zweigen der Zypresse in der Aromatherapie klärend und konzentrationsfördernd wirken. Es wird außerdem bei der Pflege von Cellulitis eingesetzt.