27.08.2010

Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat in der September-Ausgabe untersucht, ob in Soja-Lebensmitteln Spuren von gentechnisch verändertem Soja zu finden sind.

 

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Überprüft wurden zwölf verschiedene Produkte, darunter acht Bio-Produkte. Bei den Alnatura Frankfurtern aus Seitan und Tofu waren keine Gentech-Spuren vorhanden, ebensowenig bei acht weiteren konventionellen und Bio-Produkten.

"Fast dreiviertel der weltweit angebauten Sojabohnen sind inzwischen gentechnisch verändert – ausgerüstet mit neuen Eigenschaften, die sie auf dem Feld gegen Schädlinge und Unkrautvernichtungsmittel wappnen", so Stiftung Warentest. Das Risiko von Verunreinigungen bei Ernte, Transport oder in der Verarbeitung ist entsprechend hoch.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen laut Stiftung Warentest die Landesuntersuchungsämter: "Bereits ein Drittel der konventionellen Sojaprodukte weist Spuren gentechnisch veränderter Bestandteile auf, obwohl sie offiziell nie mit Gentechnik in Berührung kamen (…) Der Glaube, genveränderte Pflanzen durch Sicherheitsabstände zwischen Feldern und durch Kontrollen im Zaum zu halten, erweist sich als falsch."

Die Langzeitwirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln sind unbekannt, kritisiert Stiftung Warentest: "Wie Gen-Essen langfristig auf die menschliche Gesundheit wirkt, weiß bis heute niemand. Klar ist nur, dass derzeit zugelassene genveränderte Sorten nicht akut giftig sind. Die Technik aus dem Labor bleibt vielen Menschen suspekt. Sie fürchten unkontrollierbare Entwicklungen und Schäden für Mensch und Umwelt, etwa die Wirkung genveränderter Pflanzen auf die Nahrungskette oder das biologische Gleichgewicht."

Im Öko-Landbau sind gentechnisch veränderte Pflanzen verboten!

Der vollständige Artikel ist in der September-Ausgabe von Stiftung Warentest nachzulesen:
www.test.de/shop/test-hefte/aktuell 

 

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