Der Förderpreis Ökologischer Landbau zeichnet seit zehn Jahren besonders innovative Konzepte ökologisch wirtschaftender Betriebe aus. Bundesagrarministerin Ilse Aigner ehrte am 22. Januar im Rahmen einer Festveranstaltung auf der Grünen Woche in Berlin die diesjährigen Preisträger:
1. Platz: Demeter-Obsthof Augustin im Alten Land nahe Hamburg
1990 übernahm Dierk Augustin den Hof von seinen Eltern und begann die Umstellung auf Bio-Landwirtschaft, zunächst nach Naturland-Richtlinien und seit 2001 auf Basis des Demeter-Landbaus.
www.bioaugustin.de 2. Platz: Baumschule Pflanzlust in Wolfhagen-Nothfelden bei Kassel
Die Bioland-Baumschule setzt sich seit 1988 für den Erhalt von traditionellen, regionalen Obstgehölzen ein. Über 200 historische Sorten können Kunden bei Ulrike Peters und Heinrich Niggemeyer kaufen.
www.pflanzlust.de 3. Platz: Bunde Wischen e. V. in Schleswig
Der Bioland-Naturschutzbetrieb betreibt seit über 20 Jahren Landschaftspflege auf Naturschutzflächen. Das Besondere: Der Verein finanziert sich durch die Vermarktung seiner Rinder und betreibt dabei einen extensiven Bio-Anbau.
www.bundewischen.de „Die drei Preisträgerbetriebe … überzeugen mit praxistauglichen, ökologischen und erfolgreichen ökonomischen Konzepten“, heißt es in der Jury-Begründung.