Babygetreidebreie - wie werden sie zubereitet?
Zu Beginn der Beikost-Fütterung werden die Alnatura Getreidebreie entweder mit Wasser oder, was üblicher ist, mit Milch und Wasser zu gleichen Teilen (Halbmilch) hergestellt, später nur mit Milch zubereitet. Des Weiteren können am Anfang Folgemilch und HA-Nahrung sowie später Obst- und Gemüsesäfte, eventuell in verdünnter Form, verwendet werden. Bei der Verwendung von Muttermilch verflüssigt sich der Brei nach kurzer Zeit und sollte daher besonders rasch verfüttert werden.
Auf den Verpackungen der Alnatura Getreidebreie finden Sie hilfreiche Rezepte, mit denen Sie die Getreidebreie vielseitig zubereiten können.
Babygläschen - können geöffnete Gläschen eingefroren werden?
Theoretisch ist es möglich, geöffnete Gläschen direkt einzufrieren. Wir empfehlen jedoch, den nicht benötigten und noch nicht erwärmten Glasinhalt in einem dafür geeigneten Behältnis einzufrieren. Nach dem Auftauen sollte der Brei rasch verbraucht werden.
Babygläschen - wie erwärme ich es richtig?
Rühren Sie den Inhalt um und erhitzen Sie das Gläschen im Wasserbad oder Babykostwärmer. Achten Sie darauf, dass der Inhalt nur erwärmt wird und nicht zu kochen beginnt. Danach rühren Sie das Gläschen am besten noch einmal um, so verteilt sich die Wärme gleichmäßig. Bevor Brei oder Menü in Babys Mund wandert, sollte die Temperatur überprüft werden.
Die Gläschen sollten nicht länger als eine halbe Stunde erwärmt und auch nicht ein zweites Mal erhitzt werden.
Babynahrung - auch für Kinder und Erwachsene geeignet?
Alnatura Obstgläschen schmecken nicht nur Babys. Immer mehr Menschen - besonders junge Frauen und Senioren - entdecken das leckere Obstpüree als schnelle und leichte Zwischenmahlzeit. Die Gläschen schmecken pur, leicht gesüßt mit Ahornsirup oder Agavendicksaft, mit geschlagener Sahne oder Joghurt als Dessert, als Füllung von Pfannkuchen und Kuchen.
Die Kombination von Alnatura Getreidebreien mit Fruchtgläschen essen nicht nur Kinder gerne. Auch Erwachsene lassen sich Desserts aus Getreidebreien schmecken. Die Zubereitung ist einfach: Getreidebrei nach Wahl (z. B. Hirsebrei) nach Packungsanweisung zubereiten, dann geschlagene Sahne, Vanillezucker und Obstgläschen nach Wahl unterziehen. Die Mengen kann man nach persönlichem Geschmack variieren.
Aber auch herzhafte Alternativen für die schnelle Küche sind mit Alnatura Babygläschen möglich, insbesondere dann, wenn es Probleme mit den Zähnen oder mit dem Schlucken gibt. Aus den Gemüsegläschen lassen sich mit weiteren Zutaten wie z. B. Gemüsebrühe, Sahne und frischen Kräutern in wenigen Minuten köstliche Suppen oder Eintöpfe zaubern. Da Alnatura bei den Gemüsegläschen auf die Zugabe von Salz verzichtet, eignen sie sich auch im Rahmen einer salzarmen Diät.
Fleischzubereitungen im Gläschen - wie verwende ich sie?
Die Alnatura Fleischzubereitungen lassen sich vielfältig verwenden: Sie können sie z. B. unter ein Gemüsegläschen Ihrer Wahl oder unter selbst gekochte Breie rühren. Wenn Sie ein Gemüsegläschen verwenden möchten, nehmen Sie mengenmäßig 190 g Gemüsebrei und ein halbes Gläschen der Fleischzubereitung. Je nach Bedarf können Sie die Menge anteilig reduzieren.
Erwärmen Sie die jeweils benötigten Mengen zusammen in einem separaten Gefäß im Wasserbad. In einen selbst gekochten Gemüsebrei wird die Fleischzubereitung nach dem Kochen und Pürieren des Gemüses hinzugefügt.
Getreidebrei – kann er auch nur mit Wasser zubereitet werden?
Bei den meisten Getreidetrockenbreien verzichten wir auf die Milchzugabe. Diese milchfreien Alnatura Breie können nach Wunsch neben verdünnter Milch, Muttermilch und HA-Nahrung auch ausschließlich mit Wasser zubereitet werden. Bei der Zubereitung nur mit Wasser oder bei einem Obst-Getreide- sowie Halbmilch-Brei können Sie zur Erhöhung des Energiegehaltes und Verbesserung der Vitaminaufnahme einen Teelöffel Öl z. B. Rapsöl zugeben.
Öl - empfiehlt sich die Zugabe zur Beikost?
In der Muttermilch ist Fett in ausreichenden Mengen enthalten. Mit der Umstellung auf feste Nahrung empfehlen Ernährungsexperten, die Beikost mit Öl anzureichern, wenn in den Zutaten kein Fett enthalten ist.
Ebenso ist Öl zur Beigabe in die Babykost-Gläschen geeignet. So empfiehlt der „Ernährungskalender für Eltern“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) unter gekaufte Breie, die sehr fettarm sind, einen Teelöffel Öl (1 TL = ca. 5 g) unterzurühren. Für einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei wird zum Beispiel ein Fettgehalt von 8 bis 10 g pro Mahlzeit empfohlen, für einen Getreide-Obst-Brei 5 g Fettgehalt. Bei Milch-Getreide-Breien ist durch den Milchanteil ausreichend Fett enthalten. (Quelle: Der Ernährungskalender für Eltern, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Geschäftsstelle Bundesprogramm ökologischer Landbau, 2010). Den Fettgehalt des jeweiligen Babykost-Gläschens finden Sie unter den Nährwertangaben auf dem Etikett.
Wegen ihrer günstigen Fettsäurezusammensetzung sind Raps- oder Sonnenblumenöl am besten geeignet.
Mandelmus ist keine sinnvolle Alternative zu Öl: Ernährungsphysiologisch bringt es keine Unterschiede mit sich, birgt aber ein höheres Allergierisiko.
Speiseöle - welches Öl ist zur Zugabe zur Beikost geeignet?
In der Regel wird empfohlen, in der Babyernährung raffiniertes Öl zu verwenden, da bei der Raffination Schwermetalle und Rückstände von Pflanzenschutzmittel ausgefiltert werden. Zudem sind raffinierte Öle gegenüber einem Fettverderb weniger empfindlich.
Bei Bio-Ölen ist die Schadstoffbelastung sehr gering. Dies wird durch regelmäßige gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen überwacht. Deshalb kann man einen Schwerpunkt auf die höhere Qualität von kaltgepressten Ölen legen. Um einem raschen Ranzigwerden der Öle vorzubeugen, sollten diese kühl und dunkel gelagert und möglichst rasch verbraucht werden.
Bei dem Alnatura Beikostöl werden Saaten von Raps und Sonnenblumen kaltgepresst – ein schonendes Verfahren ohne Wärmezufuhr. Anschließend wird das Öl mit 170 bis 180 °C heißem Wasserdampf behandelt. Im Gegensatz zu vollraffinierten Pflanzenölen bleiben durch das Verfahren der Dämpfung die natürlichen Inhaltsstoffe des Öls besser erhalten. Gegenüber reinen kaltgepressten und nicht nachbehandelten Ölen ist gedämpftes Öl milder im Geschmack und heller in der Farbe.
Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund empfiehlt Rapsöl für die Ernährung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Daneben können aber auch Sonnenblumenöl, Maiskeimöl und Olivenöl verwendet werden.
Mehr Infos: http://www.fke-do.de/
Verdünnen der Milch - wieso ist das notwendig?
Kuhmilch unterscheidet sich in ihrer Zusammensetzung erheblich von Muttermilch. So ist unter anderem der Eiweißgehalt wesentlich höher. Es wird daher empfohlen, Kuhmilch im ersten Lebensjahr nur verdünnt zur Zubereitung eines Breies zu verwenden. Bei einem Allergierisiko sollte im ersten Lebensjahr gänzlich auf Kuhmilch verzichtet werden.
Vollkorn - viele Ihrer Produkte sind mit Vollkorngetreide hergestellt. Kann der kleine Säuglingsmagen das überhaupt schon vertragen?
Vollkorngetreide bietet eine Fülle von wichtigen Nähr- und Inhaltsstoffen: Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Rohes, lediglich gemahlenes Getreide können Babys jedoch nur schwer und unzureichend verdauen. Der Magen-Darm-Trakt ist noch nicht voll ausgereift.
Das Vollkorngetreide, das für die Alnatura Babyprodukte Verwendung findet, wird daher mit Feuchtigkeit und Wärme aufgeschlossen: Die komplexe Getreidestärke wird zerkleinert, teilweise bis in ihre Zuckerbestandteile. Das erleichtert die Verdauung für das Baby erheblich und ermöglicht eine vollwertige Ernährung.
Ziegenmilch - eignet sie sich als Kuhmilchersatz?
Milch von Schafen, Stuten oder Ziegen eignet sich laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) nicht als Alternative zu Kuhmilch – auch nicht bei bestehender Milcheiweißallergie oder Laktose-Intoleranz –, da sich diese Milcharten in ihrer Milcheiweiß- und Milchzuckerzusammensetzung nicht erheblich von Kuhmilch unterscheiden.
Bei einer vorliegenden Allergie auf Kuhmilch sollten Sie sich generell an Ihren Kinderarzt oder eine Ernährungsfachkraft wenden, um gemeinsam nach Alternativen zu suchen.