Herstellung Alnatura Babykost

Wie vielfältig die Zubereitungsmöglichkeiten für Getreidebreie sind, ob geöffnete Babygläschen eingefroren werden können und vieles mehr erfahren Sie in dieser Rubrik.

 

Acrylamid - ist es in Alnatura Baby-Produkten enthalten?
 

 

Die Alnatura Babybreie sind Instantbreie aus dem vollen Korn. Das Getreide wird durch Wärme und Feuchtigkeit aufgeschlossen. Dieser Herstellungsprozess gleicht dem Kochen. Acrylamid entsteht aber beim Backen, Braten, Frittieren und Grillen, so dass die Baby-Breie - nach allem, was bisher bekannt ist - nicht mit Acrylamid belastet sind. Untersuchungen haben keine Acrylamid-Belastung ergeben.

Acrylamid wurde in Babynahrung-Gläschen allenfalls in Spuren (unter 30 µg/kg) gefunden. Diese Werte sind so gering, dass sie an oder unter der analytischen Nachweisgrenze liegen. Babynahrung in Gläschen wird sehr schonend gekocht; das Zubereitungsverfahren spricht grundsätzlich dafür, dass sich der Stoff Acrylamid nicht bilden kann.

Verschiedene Baby- und Kinderkekse wurden auf Acrylamid untersucht. Hier fanden die Labors Werte zwischen 20 und 374 µg/kg. Auch diese Werte sind als eher niedrig einzustufen; sie liegen unter dem so genannten Signalwert, mit dem Behörden, Wissenschaftler und Nahrungsmittelindustrie derzeit arbeiten.

Je nach Produktgruppen gelten unterschiedliche Signalwerte. Werden diese überschritten, muss der Verarbeiter seine Herstellungsprozesse so verändern, dass der Signalwert unterschritten wird.
Baby-Breie - wie werden sie hergestellt?
 

 

Die Grundlage der Alnatura Baby-Breie ist Vollkorngetreide. Nach Entfernung der äußersten Schale wird das volle Korn schonend verarbeitet: Das geschälte Getreide wird in großen Kesseln eingeweicht und für den Getreideaufschluss gekocht. Durch den Getreideaufschluss wird die Stärke für den sich noch entwickelnden Organismus von Babys leichter verwertbar. Je nach Sorte werden die anderen Zutaten miteinander vermischt und dann zugegeben. Der entstandene Brei wird bei 70 °C auf Walzen getrocknet und anschließend mit Hilfe von Sieben geflockt.
Babygläschen - warum sind die Gläschen keine Mehrweggläschen?
 

 

Babyprodukte sind besonders empfindliche Lebensmittel. Neben einer einwandfreien Qualität der Zutaten ist in jeder Hinsicht die Produktsicherheit sehr wichtig. Wo mit Mehrwegglas gearbeitet wird, sind Beschädigungen der Gläschen nie völlig auszuschließen. Feinste Haarrisse im Glas können beim Transport und Reinigung des Leergutes vor der Wiederverwendung entstehen.

Um den Inhalt der Gläschen optimal zu schützen, werden sie unter Vakuum mit Einmal-Deckeln verschlossen. Selbst bei kleinsten Beschädigungen des oberen Gläschenrands würde das Vakuum unterbrochen und der Gläscheninhalt kann vorzeitig verderben. Auch würden die hohen hygienischen Anforderungen vor einer Wiederverwendung der Gläschen außerordentlichen Reinigungsaufwand erforderlich machen. Transport- und Energieaufwand, Ressourcen für Reinigungsaufwendungen sowie die Sicherheit bezüglich des Glases stehen also einer Wiederverwendung der Babygläschen entgegen.
Haltbarkeit - wie lange ist ein Babygläschen haltbar?
 

 

Ungeöffnet sind die Alnatura Babygläschen kühl und trocken gelagert viele Monate haltbar (siehe Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Gläschen). Die Haltbarkeit entspricht der Angabe auf der Verpackung.

Einmal geöffnet, sollten die Alnatura Babygläschen im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von zwei Tagen verzehrt werden. Erwärmte Reste bitte nicht wieder verwenden. Besser: Füllen Sie die benötigte Menge Brei in ein separates Gefäß und erwärmen Sie dieses.
Naturreismehl - warum wird vielen Alnatura Obstgläschen Naturreismehl zugesetzt?
 

 

Viele Alnatura Obstgläschen wären pur in ihrer Konsistenz sehr flüssig, was das Füttern mit dem Löffel erschwert. Die Zugabe von geringen Mengen Naturreismehl (Vollkornreismehl) verbessert die Konsistenz des Breies, so dass er sich besser verfüttern lässt. Diese Zutat ist in der Regel sehr gut verträglich. Reis gehört zu den glutenfreien Getreidesorten.
Vitamine - warum werden sie den Alnatura Baby-Breien zugesetzt?
 

 

Eine seit dem 1.Juli 1999 geltende EU-Richtlinie schreibt für z.B. Breie und Säfte einen bestimmten Mindestgehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, sowie einen Höchstgehalt an Kohlenhydraten und Fetten vor.

Bei der Getreidebeikost ist ein Vitamin B1-Gehalt von 25mg/ 100 kJ vorgeschrieben. Diese  Werte werden selbst dann nicht erreicht, wenn zur Zubereitung des Breies Vollkorngetreide, das natürlicherweise bereits einen hohen Gehalt an Vitamin B1 aufweist, verwendet wird. Deshalb müssen unseren Getreidebreien und auch dem Baby-Dinkel-Zwieback Vitamin B1 zugesetzt werden.

 

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