Eiscreme als Gesamtkunstwerk
»Eis ist ein Genussmittel, deshalb sollte es auch so schmecken.« Stefan Roggenkamp, Gründer und Vorstand von Roggenkamp Organics
»Dreh die ganz linke Kaffeebohne noch ein wenig in meine Richtung und setz die Zuckerkörnchen dichter zueinander«, sagt Fotograf Attila Hartwig zu seinem Foodstylisten Volker Hobl, der mit verschieden großen Pinzetten konzentriert zu Werke geht. Wir befinden uns in einem Fotostudio in Berlin-Kreuzberg. Hier wird gerade das neue Erscheinungsbild für die Bio-Eiscreme von Roggenkamp Organics kreiert. Vier Tage arbeiten fünf Kreative mit viel Liebe zum Detail an der Umsetzung des neuen Designs der Eisbecher-Etiketten.
Stefan Roggenkamp, Vorstand von Roggenkamp Organics, überlässt nichts dem Zufall und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz bei Ästhetik und Kulinarik: »Für unser Bio-Erdbeereis verwenden wir nur die besten Zutaten, keine Zusätze oder Schummeleien, lediglich Erdbeeren, Milch, Sahne, Eier und Rohrohrzucker. So wie Sie ein Erdbeereis zu Hause zubereiten würden. Diesen hohen Anspruch möchten wir auch ästhetisch mit einem überzeugenden Design unseren Kunden vermitteln. Wir nehmen also die Werte der Bio-Bewegung auf und interpretieren diese neu und zeitgemäß.«
Die garantiert einzigen Zutaten für das Roggenkamp Erdbeereis: Bio-Erdbeeren, Bio-Milch, Bio-Sahne, Bio- Eier und Rohrohrzucker. Die Qualität und das Aroma der Bio- Erdbeeren müssen für die Verarbeitung zu Eiscreme einwandfrei sein.
In Sachen Zutaten kennt man bei Roggenkamp Organics keine Kompromisse: »Warum Rote-Beete-Saft einsetzen, damit das Erdbeereis nicht zu bleich aussieht? Warum Glucosesirup als Zuckerersatz? Oder Emulgatoren, die man in einem selbst gemachten Eis auch nicht finden würde?« Den Gourmet Roggenkamp schüttelt es bei diesen Gedanken: »Eis ist ein Genussmittel, deshalb sollte es auch so schmecken.« Wichtig ist ihm, zu betonen, dass er lediglich der Motor hinter Roggenkamp Organics sei. Für den überragenden Erfolg der Marke seien die vielen Menschen verantwortlich, die sich mit ihren individuellen Talenten und Begabungen auf der Roggenkamp-Plattform zusammenfänden.
Bis das Bio-Eis richtig in Szene gesetzt ist, muss Foodstylist Volker Hobl (Mitte) viele Varianten ausprobieren. Das neue Gestaltungskonzept verantwortet die junge Designerin Maria-Michaela Tonn (rechts) von Scholz & Friends.
Die Rezepturen für alle Eisrezepte von Roggenkamp Organics wurden von der Gütersloher Traditionskonditorei Fritzenkötter entwickelt. Der Konditoren-Idee folgend entstehen alle Eiscremes von Roggenkamp Organics auf der Basis von Milch, Sahne, Zucker und Eiern. Bevor das Eis in den Verkauf geht, muss es nach der Produktion eine Woche ruhen, danach erfolgt ein letzter mikrobiologischer Test im Labor, erst dann wird die Ware für den Verkauf freigegeben. Ein aufwendiges Herstellungsverfahren – aber die »sauberen« Rezepturen machen die Eiscreme von Roggenkamp Organics einzigartig auf dem Markt.
Die Philosophie von Roggenkamp Organics ist einfach: reine und saubere Produkte produzieren. Ab Herbst erhalten Sie die Eiscremes mit neuen Etiketten. Sie zeigen Momentaufnahmen der Zubereitung.
Die unternehmerische Leistung bei Roggenkamp Organics besteht laut Stefan Roggenkamp darin, dass eine Art »Roggenkamp Gemeinschaft« geschaffen worden sei, in die sich die Leute gerne einbringen. »Wir arbeiten mit Partnern, die alle Teil eines Ganzen sind, und die alle stolz darauf sind, dass aus Roggenkamp Organics etwas geworden ist. Das gilt für den Landwirt auf dem Feld, den Sternekoch in der Produktentwicklung, das Design-Team und den Fotografen, die Mitarbeiter im Betrieb, aber auch für unsere Partner im Handel.« Ohne diese gemeinschaftliche Anstrengung, davon ist Stefan Roggenkamp überzeugt, würden weder die Produkte so gut schmecken noch sich so gut verkaufen. Es sind die Menschen im Hintergrund, die die Premium-Bio-Marke Roggenkamp Organics ausmachen.