Die Mischung macht’s

Wenn trockene und fettige Hautpartien zusammenkommen, muss die Pflege beiden Rechnung tragen, damit es nicht zu Irritationen kommt.

 

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Kennen Sie das: Stirn, Nase und Kinn – die sogenannte T-Zone – fangen schnell an zu glänzen, während Wangen und Augenpartie eher trocken sind? Dann gehören Sie, wie übrigens die meisten Frauen, zum Typ Mischhaut. Und Sie erleben es vermutlich auch, dass sich Ihre Haut im Laufe des Jahres wandelt. Im Winter macht Ihnen eher Trockenheit zu schaffen, während die heißen Sommermonate die Talgproduktion ordentlich ankurbeln und die T-Zone schnell glänzen lassen. Im Laufe des Lebens gleichen sich die Hautpartien jedoch immer mehr an, besonders ausgeprägt ist die Mischhaut in jüngeren Jahren. Entsprechend ausgeklügelt muss sie gepflegt werden, um in Balance zu bleiben.

Zur Reinigung von Gesicht, Hals und Dekolleté genügt oftmals lauwarmes Wasser. Neigt die Haut stärker zu Unreinheiten, empfiehlt sich ein Waschgel, das wenig oder gar kein Fett enthält. Es reguliert die Talgproduktion und entfernt überschüssiges Hautfett, ohne zu stark auszutrocknen. Abends nimmt es Staub- und Schmutzpartikel sowie Make-up-Reste mit. Heilpflanzenauszüge aus biologischen Kräutern erfrischen die Haut während der Reinigung, außerdem können sie Pickeln vorbeugen. Anschließend das Gesicht möglichst nicht trocken rubbeln, sondern sanft mit einem weichen Frotteetuch abtupfen. Ein feuchtigkeitsspendendes alkoholfreies Gesichtswasser hilft zusätzlich, Unreinheiten in der T-Zone in Schach zu halten; die trockeneren Seitenpartien dabei aussparen.

Die richtige Creme für die Mischhaut enthält viel Feuchtigkeit und wird in der Gesichtsmitte sparsam, an den Wangen, den Augen, den Schläfen und dem Hals großzügig aufgetragen. Feuchtigkeitsgels, beispielsweise mit Aloe vera und Kräuterauszügen, schützen vor äußeren Einflüssen und unterstützen die Haut, ihre natürliche Balance zu erhalten.

Macht sich Stress äußerlich bemerkbar, bringen Vitamine und ätherische Öle die Haut wieder ins Gleichgewicht. Verwöhnen Sie sich öfter mal mit einer Vitaminmaske. Sie lässt Rötungen verschwinden und macht den Teint wieder glatt und geschmeidig. Leicht selbst zu machen ist eine Maske aus Gurke und Quark. Gurke waschen, raspeln und mit drei Esslöffeln gekühltem Quark mischen. Auf das Gesicht auftragen und 20 Minuten einwirken lassen. Mit lauwarmem Wasser abwaschen. Um einiges intensiver als normale Pflegeprodukte sind Masken für die Tiefenreinigung, da sie spezielle Substanzen oder Wirkstoffe in höheren Konzentrationen enthalten. Unter der dicken Maskenschicht kommt die Durchblutung in Gang, die Wirksubstanzen werden tiefer in die Haut eingeschleust. Sofort fühlt sich die Haut weich und glatt an. Bei unreiner und fettiger Haut hilft vulkanische, hochmineralische Wascherde.

Einmal pro Woche angewendet, wirkt ein Peeling einer Blockade der Porenöffnung entgegen, indem es alte Hautschüppchen, Schmutz und überschüssiges Fett entfernt. Wobei naturkosmetische Produkte ebenso intensiv wie sanft reinigen. Fast alle bekannten Naturkosmetik-Hersteller haben hierfür spezielle Cremes oder Masken. Feinste Putzkörperchen lösen die Hautschuppen ab und verhindern so, dass sich unter den abgestorbenen Zellen Mitesser entwickeln können. Damit dabei auch die Hornhaut entfernt wird, empfiehlt es sich, die Creme ausgiebig in die Haut einzumassieren. Unterstützt werden die Peelings in einigen Fällen von waschaktiven Substanzen und von Tonmineralien, die besonders gut Fett und Schmutz aufnehmen.

Feuchtigkeitsspendende Substanzen wie Glycerin und Aloe vera oder Apfelsäureester sorgen dafür, dass die Haut nicht austrocknet. Ringelblume und Hamamelis sollen Entzündungen hemmen und die Haut beruhigen. Für das Make-up der Mischhaut ausschließlich spezielle Grundierungen verwenden. Die regulieren die Talgproduktion und versorgen die trockenen Partien gleichzeitig mit ausreichend Feuchtigkeit. Kleinere Unreinheiten decken Sie am besten mit einem antibakteriellen Concealer ab, und schon erstrahlt der Teint glatt und frisch.