Das braucht die Haut im Winter
Kälte, überheizte Räume, schlechte Belüftung - der Winter setzt unserer Haut ganz schön zu.
Die Haut drosselt mit sinkenden Temperaturen ihre Fettproduktion. Das heißt, die unzähligen kleinen Talgdrüsen, die für den natürlichen Schutzfilm auf der Haut sorgen, produzieren immer weniger Fett. Bei extremer Kälte stellen sie die Produktion sogar ganz ein. Die Feuchtigkeit, die sonst in der Haut gebunden wird, verdunstet nun besonders schnell, das lässt die Haut austrocknen. Obendrein ziehen sich in kalter Luft die Blutgefäße zusammen und verringern die Durchblutung. Dadurch verlangsamt sich die Erneuerung der obersten Hautschicht, was zu Rötungen und Rissen führen kann. Eincremen heißt also die Devise im Winter, damit die Haut wieder mit ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt wird. Das versprechen zwar die meisten Kosmetikprodukte, doch oft gehen ihre Inhaltsstoffe zu Lasten der Verträglichkeit.
Billigere Mineralölprodukte versus natürliche Inhaltsstoffe
Konventionelle Hersteller verwenden in der Regel keine natürlichen Inhaltsstoffe, sondern billigere Mineralölprodukte, wie Petrolatum, Ceresin, Ozokerite, mikrokristallines Wachs, Paraffinum liquidum oder Silikone. Diese chemischen Substanzen sind nicht in der Lage, sich mit dem natürlichen Hautfett zu verbinden, sondern bleiben als unwirksame Schicht auf der Hautoberfläche liegen. Das heißt, sie versiegeln die Haut und behindern die Feuchtigkeits und Sauerstoffzirkulation der Zellen. Dagegen nimmt sich die Naturkosmetik die gesunde Haut zum Vorbild. Sie verwendet natürliche hochwertige Pflanzenextrakte, die den Feuchtigkeitsaustausch zulassen, die Haut pflegen und gut mit Nährstoffen versorgen. Als Basisstoffe kommen unter anderem Jojoba, Weizenkeim, Avocadoöl oder SheaButter zum Einsatz.
Aloe Vera in der Naturkosmetik
Wegen ihrer enormen feuchtigkeitsspeichernden Eigenschaften ist eine spezielle Lilienart in der Naturkosmetik besonders geschätzt: die Aloe vera. Viele Monate kann die kaktusähnliche Pflanze ohne Regen auskommen. In ihren fleischigen Blättern speichert sie das Wasser, schließt die Poren und kann so nicht austrocknen. Diese Fähigkeit, Wasser zu speichern, können wir uns zunutze machen. Obendrein ist das aus den Blättern gewonnene Mark reich an Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralsalzen, Aminosäuren und Enzymen. Ihnen verdanken wir die besondere Heilwirkung der Aloe vera. Das Mucopolysaccharid Acemannan, ein langkettiges Kohlenhydrat, ist die Basis für alle verbindungsschaffenden Zellen, einschließlich der Haut der Gefäßwände, der Sehnen, Gelenke, Knorpel und Bänder, sowie für das Grundgerüst der Knochen. Das macht die Aloe vera neben ihren pflegenden äußerlichen Eigenschaften auch zu einem wirksamen Heilmittel der Hausapotheke. Nicht umsonst verwendet die Firma Santaverde als Hauptbestandteil ihrer Naturkosmetikserie anstelle von Wasser puren AloeveraSaft aus eigener biologischer Erzeugung.
Konservierung ohne chemische Zusätze
Weil sich Basisbestandteile allein nur sehr schlecht zu einer Creme verarbeiten lassen, bedienen sich die Hersteller zusätzlicher Hilfsstoffe. Auch hier kommen für die Naturkosmetik nur natürliche hautähnliche Substanzen in Frage, wie Ceramide (die in der Hornschicht vorkommen) und Phosphatidylcholin (Bestandteil der Zellmembran). Konventionelle Hersteller mengen künstliche Emulgatoren bei, unter anderem so genannte PEGDerivate, die Fette und Wasser miteinander verbinden und auch als Tenside zur Reinigung oder zum Aufweichen der Haut eingesetzt werden können. Sie machen die Haut durchlässiger, dadurch sollen die Wirkstoffe besser eindringen können. Das gilt jedoch auch für die Schadstoffe aus der Luft. Obendrein stehen etliche Hilfsstoffe in Verdacht, Allergien auszulösen, allen voran Konservierungsstoffe wie Formaldehyd und Parabene. In der Naturkosmetik wird konsequent auf sämtliche chemischen Zusätze verzichtet. Konserviert wird vor allem mit ätherischen Ölen und Antioxidantien wie Vitamin E. Generell sollten Naturcremes, um sie vor Keimbelastung zu schützen, mit einem sauberen Spatel aufgetragen, gut verschlossen und bei 18 bis 20 Grad gelagert werden.
Santaverde - aloe vera creme medium und hydro repair gel
Die aloe vera creme medium und das regenerierende aloe vera hydro repair gel von Santaverde spenden der Haut intensiv natürliche Feuchtigkeit und glätten sie sanft. Das zarte Gel aus reinem Aloe-vera-Saft und Holunderblüten verleiht Ihrer Haut natürliche Elastizität und kräftigt zudem die Hautstruktur. Die aufbauende aloe vera creme medium mit kostbaren Ölen aus Traubenkernen, Avocadofrüchten und Kukuinüssen schützt die Haut und bewahrt ihre Spannkraft und Geschmeidigkeit. Die Creme eignet sich hervorragend als Tages- und Nachtpflege für normale und empfindliche Haut.
Tipp: Das aloe vera hydro repair gel kann bei junger, fettiger Haut allein, bei allen anderen Hauttypen wie ein Serum ergänzend vor der Creme angewendet werden.