Engagement für eine gesunde Umwelt

 

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Bio-Bauern wirtschaften im Einklang mit der Natur und leisten deshalb einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Der Öko-Landbau arbeitet ohne chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide. Das spart Energie und verursacht weniger klimaschädliche Emissionen. Vielfältige Fruchtfolgen, Kompost und Mist als Dünger sowie eine schonende Bodenbearbeitung sorgen für einen humusreichen Boden. Dieser bindet CO2, anstatt es klimaschädlich in die Atmosphäre zu entlassen.

Bio-Produkte stehen damit für einen nachhaltig sorgsamen Umgang mit der Natur. Sie sind „sinnvoll für Mensch und Erde“ – der Leitgedanke von Alnatura seit über 25 Jahren. Wir engagieren uns nachhaltig für den Bio-Landbau und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Mit der „Zukunftsinitiative für mehr Bio-Bauern“ ermöglicht Alnatura in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau e. V. (FiBL) in Frankfurt seit 2009 gezielte und fachkundige Beratungen für umstellungsinteressierte Landwirte.

 


Umweltverträgliche Ladengestaltung

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Bei der Gestaltung und Ausstattung unserer Filialen stehen ökologische Aspekte im Vordergrund: Die Ladeneinrichtung in den Alnatura Filialen besteht vorwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, aus Natursteinfliesen und recycelten Materialien. Die Wände bekommen einen Putz mit Marmormehl und sind mit Naturfarben gestrichen, Glastüren vor den Kühlregalen sparen Energie. Bereits seit sieben Jahren bezieht Alnatura ausschließlich Strom aus umweltfreundlicher Wasserkraft. Seit Jahresbeginn 2010 versorgen die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) alle Alnatura Märkte, die Zentrale im südhessischen Bickenbach sowie das Verteilzentrum in Lorsch mit Energie aus Wasserkraft, einer der regenerativen Energiequellen. Ab 2011 aus Wasser- und Windkraft.

Das 2009 errichtete Verteilzentrum wurde nach ökologischen Kriterien gestaltet: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine Erdwärme-Anlage für das Bürogebäude dort und Strom aus Wasserkraft ermöglichen einen klimaneutralen Betrieb. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ergänzt das umweltfreundliche Konzept.

 


Von Bienen und Bio-Pflanzen

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Bereits seit 2004 fördern wir die Bio-Saatgut-Arbeit mit der jährlichen Alnatura Saatgutaktion. Der Reinerlös aus dem Verkauf von Bio-Saatgut-Portionstüten verschiedener Kräuter und Blumen fließt an den Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Die Mittel kommen der Saatgutarbeit für den Bio-Landbau zugute: der Pflege und Weiterentwicklung bestehender Kulturpflanzensorten und der züchterischen Arbeit an neuen Sorten, die sich besonders für die Bedingungen der biologischen Landwirtschaft eignen. Bio-Qualität von Anfang an, ab dem Samen, und dies nicht nur heute, sondern auch in Zukunft, ist Alnatura ein großes Anliegen.

Um Saatgut handelt es sich auch beim „Bienenschmaus“, mit dem auf zweifache Weise Gutes für die Bienen getan wird. Einerseits sprießt aus den Samen eine blütenreiche leckere Bienenweide. Andererseits fließen 50 Cent je verkauftem Tütchen der Weiterentwicklung einer wesensgemäßen Bienenhaltung zu, für die sich der Verein Mellifera einsetzt. In unserer monotonen und von industrialisierter Agrarwirtschaft geprägten Landschaft finden Bienen immer weniger Pollen und Nektar als Nahrung. Den Bienen fehlt zunehmend die Lebensgrundlage. Die meisten Nutz- und Wildpflanzen sind aber auf Blütenbestäubung angewiesen, um Samen und Früchte bilden zu können. Als Folge ist nicht nur die Ernte an Früchten und Samen gefährdet, die unsere Nahrung bilden, sondern auch die Artenvielfalt im Pflanzen- und Tierreich und damit das gesamte Ökosystem in Gefahr.

 

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