23.11.2006

Ausstellung im Städel Museum

Die sehenswerte Ausstellung "Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück" wird seit dem 24. November im Franfurter Städel gezeigt. Unter anderem ist dort ein Gemälde von Claude Monet ausgestellt: Der Garten des Künstlers in Giverny. Dieses Bildmotiv ist Bestandteil einer Sonderedition mit Alnatura Produkten. Alnatura begleitet die Ausstellung mit verschiedenen Aktionen in seinen Super Natur Märkten. Unter anderem gibt es einen Gutschein für den ermäßigten Eintritt in die Ausstellung.

 

Meister des Frankfurter Paradiesgärtleins, "Paradiesgärtlein", um 1410 (Detail), Städel Museum, Frankfurt am Main

Das Städel Museum in Frankfurt widmet sich in der Ausstellung „Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück“ dem Motiv des Gartens in der bildenden Kunst. Seine Darstellungs- und Bedeutungsvielfalt wird den Besuchern über die Kunstepochen hinweg präsentiert. Gärten bieten Menschen Schutz, Erholung und Inspiration. Sie beflügeln auch Künstler und regten über die Jahrhunderte hinweg zu Meisterwerken an. Die malerischen Facetten sind so vielfältig wie die Bedeutungen des Gartens: Für Peter Paul Rubens ist der Garten privater Lebensraum. Caspar David Friedrich sieht sich als Vermittler zwischen Mensch und Natur. Impressionisten wie Claude Monet legten üppige und phantasievoll komponierte Gärten als Vorlage an, um sie in farbenprächtigen, lichtdurchfluteten Bildern festzuhalten. Renoirs Flieder, Manets Dahlien, Degas’ Wiesen und Pissarros Obstbäume werden zum Symbol einer neuen, sensitiven Malerei.

Gärten sind ein Stück geordnete Natur, sie verbinden ungebändigte Lebenskraft mit dem planenden Geist des Gärtners. Sie sind ebenso konstruiert wie lebendig und werden dadurch zu einer schier unerschöpflichen Inspirationsquelle für Künstler. Das Glück, das man beim Flanieren in Gärten empfindet, ist jedoch nicht allein den Künstlern vorbehalten. Die Harmonie von Mensch und Natur, abgeschirmt von der rauen Wirklichkeit durch Hecken oder Gartenzäune, macht den Garten für Besucher zu einem kleinen Paradies auf Erden.

Die Exponate der Ausstellung demonstrieren dieses Glücksgefühl auf verschiedene Weise. Gustave Courbet, Pierre Bonnard oder William Merritt Chase gewähren intime Einblicke in friedliche Gartenszenen, während Claude Monet oder Henri Matisse sich von der Farb- und Formenvielfalt der Vegetation inspirieren lassen. Auch der konzentrierte Blick auf einzelne Pflanzen, der in mittelalterlichen Detailzeichnungen ebenso demonstriert wird wie in Paul Klees Herbarien, offenbart eine tiefe Verbundenheit des Künstlers mit dem Motiv des Gartens.

Als menschlicher Erlebnisraum, Ort kontemplativer Einkehr und Treffpunkt kreativer Energien ist der Garten ein fruchtbares Thema für die bildende Kunst, dem das Städel Museum erstmals eine epochen- und gattungsübergreifende Ausstellung widmet.

Zur Nachricht "Blühende Natur satt Weihnachtsdeko"