Bei dem in der Juni-Ausgabe von Stiftung Warentest rückstandsfrei getesteten Obst, handelt es sich bis auf zwei Proben um Bioware. Allerdings wurden auch in einer als Bio gekennzeichneten Limette geringe Rückstände von Pestiziden nachgewiesen. Auf eine Schalenbehandlung deuten die sehr geringen Pestizidspuren, laut Stiftung Warentest, allerdings nicht hin. Sie können schon durch die Lagerung neben belasteten Früchten entstehen. Immer öfter werden bei Untersuchungen aber Mehrfachbelastungen nachgewiesen. Das liegt einerseits an den genaueren Analysemethoden. Die Produzenten versuchen aber auch ganz gezielt verschiedene kleinere Pestizidmengen einzusetzen, so vermeiden sie auch einzelne Überschreitungen der zulässigen Höchstwerte.
Im Ergebnis der Stiftung Warentest sind Konsumenten, wenn sie unbehandeltes Obst und Gemüse suchen, mit Bioware am ehesten auf der sicheren Seite. Echte Öko- oder Bio-Ware erkennt man an den Logos der Anbauverbände, der Ökonummer beziehungsweise dem EU-Bio-Siegel.
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