Alnatura erwirtschaftet 17 Prozent Umsatzwachstum im ersten Halbjahr
Alnatura erwirtschaftet 17 Prozent Umsatzwachstum im ersten Halbjahr / Zahlreiche offene Stellen / Erfolgreiche Petition gegen Agro-Gentechnik
Bickenbach, 16. Mai 2011. Eine Umsatzsteigerung von 17 Prozent im Vergleich zu den Vorjahreszahlen erwirtschaftete Alnatura im ersten Geschäftshalbjahr des Jahres 2011. „Der Dank für diese positive Entwicklung gilt unseren Kundinnen und Kunden. Denn ihr Zuspruch ermöglicht uns, mehr Sinnvolles für Mensch und Erde zu schaffen“, so Götz Rehn, Gründer und Geschäftsführer von Alnatura.
Im vergangenen Geschäftsjahr 2009/2010 erzielte Alnatura einen Umsatz von 399 Millionen - ein Plus von elf Prozent zum Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr 2010/2011, das am 30. September endet, erwartet Rehn wieder ein zweistelliges Wachstum.
Alnatura sucht kontinuierlich neue Mitarbeiter
Aufgrund des starken Wachstums konnte Alnatura in den vergangenen Monaten fast 250 neue Mitarbeiter einstellen. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 1.600 Menschen, darunter fast 100 Lehrlinge, und ist damit eines der mitarbeiterstärksten Unternehmen der Bio-Branche. Neue Mitarbeiter für nahezu alle Unternehmensbereiche werden kontinuierlich gesucht, rund 70 Stellen sind derzeit ausgeschrieben: für die Bereiche IT, Einkauf, Produktmanagement, Vertrieb und Controlling in der Unternehmenszentrale, aber auch im Verkauf in den Alnatura Filialen in ganz Deutschland. Ab September sind außerdem an fast allen Filialstandorten neue Ausbildungsplätze im Bio-Einzelhandel zu besetzen. Die offenen Stellen sind auf der Alnatura Website abrufbar.
Zehn Neu-Eröffnungen in diesem Jahr
Mindestens zehn neue Super Natur Märkte und damit insgesamt 70 Filialen bis zum Jahresende plant Alnatura für 2011. Die erste Eröffnung des Jahres fand im März in Hamburg statt, dort gibt es nun vier Alnatura Filialen. Der dritte Freiburger Markt ging im April an den Start, der fünfte in Frankfurt folgte im Mai. Gleich drei Eröffnungen stehen im Sommer in Bayern an: in Unterhaching, Landsberg/Lech und Aschheim bei München. Damit erhöht sich die Anzahl der Alnatura Märkte in Bayern auf insgesamt elf. Im Herbst folgen dann eine siebte Filiale in Berlin und eine erste in Hannover.
Erfolgreiche Initiative gegen Agro-Gentechnik
Über 100.000 Menschen haben eine Petition gegen Agro-Gentechnik gezeichnet, die Teil der von Alnatura gestarteten Initiative „Vielfalterleben“ ist. Jährlich werden 18.000 bis 19.000 Petitionen beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Nur zwölf davon haben seit 2005 mehr als 50.000 Unterstützer in den ersten drei Wochen erreichen können, die für eine Anhörung notwendige Mindestzahl. „Die außergewöhnlich große Resonanz auf unsere Petition zeigt: Die Menschen wollen keine Gentechnik auf dem Acker oder auf ihrem Teller“, kommentiert Götz Rehn das überaus positive Ergebnis.
Die Petition, die ein Zulassungs-Moratorium für Gen-Pflanzen fordert, ist damit die bisher erfolgreichste Petition gegen Agro-Gentechnik in Deutschland. Der Petent Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) wird die Forderungen der Initiative zum Umgang mit dieser Risikotechnologie vortragen und Impulse für entsprechende europaweite Gesetzesänderungen geben. Hauptkritikpunkt der Gentechnik-Gegner sind die unzureichenden Zulassungsverfahren für Gen-Pflanzen in der EU. Löwenstein kritisiert, dass die zuständige Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) keine unabhängigen Untersuchungen veranlasse. Sie prüfe lediglich die von der Agro-Industrie selbst vorgelegten Daten. Zudem fehlten aussagekräftige, unabhängige Langzeituntersuchungen zu den Auswirkungen der Agro-Gentechnik auf Mensch und Umwelt.
Bio ist gut fürs Klima: Alnatura engagiert sich nachhaltig
Bio-Bauern wirtschaften im Einklang mit der Natur und leisten deshalb einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, für die Artenvielfalt und den Bodenschutz. Der Öko-Landbau kommt ohne chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide aus: Das spart Energie und verursacht damit weniger klimaschädliche Emissionen. Vielfältige Fruchtfolgen, Kompost und Mist als Dünger sowie eine schonende Bodenbearbeitung sorgen außerdem für einen humusreichen Boden. Dieser bindet CO2, anstatt es klimaschädlich in die Atmosphäre zu entlassen. Bio-Produkte stehen damit für einen nachhaltig sorgsamen Umgang mit der Natur. Sie sind „sinnvoll für Mensch und Erde“ – der Leitgedanke von Alnatura seit über 25 Jahren.
Das Unternehmen engagiert sich auch bei der Ladengestaltung für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen: Die Einrichtung in den Alnatura Filialen besteht vorwiegend aus Holz, aus Natursteinfliesen und recycelten Materialien. Die Wände sind mit Naturfarben gestrichen, Glastüren vor den Kühlregalen sparen Energie.